News vom 12.11.2003
Presseinformation
Landwirte aus Vorarlberg und Salzburg für aktive Internetnutzung prämiert
(Wien, 12. November 2003, AMA) "Das EU-Agrarrecht ist umfassend und komplex. Daher müssen wir in der Abwicklung alle Handlungsspielräume nutzen, die uns zur Verfügung stehen," lautet die Devise von Mag. Georg Schöppl, Vorstandsvorsitzender der Agrarmarkt Austria (AMA). Diesem Motto folgend wurde eAMA, das Internetserviceportal der AMA, errichtet. Bis jetzt wurden beeindruckende fünf Millionen Rinder über das Internet gemeldet und über 43.000 Tierprämienanträge gestellt. Die AMA belohnte kürzlich zwei Nutzer des eAMA-Portals mit einem Fünfjahrespaket an Ohrmarken.Der 40.000ste Rinderprämienantrag wurde in Salzburg gestellt. Der engagierte Direktvermarkter Anton Hörl nutzt die Internet-Lösung eAMA, um so wertvolle Zeit einzusparen, die er für die Veredelung von Lebensmitteln sehr benötigt. "Für mich ist es wichtig, dass das System schnell und einfach zu bedienen ist. Durch die Direktvermarktung kommt man erst spät am Abend zu den Verwaltungsarbeiten. Hier ist eine von Bürozeiten unabhängige Meldung ein großer Gewinn", so Hörl. Dazu der zuständige Salzburger Landesrat Sepp Eisl: "Durch Schulungen werden Landwirte mit dem Medium Internet vertraut gemacht. Der Landwirt hat den großen Vorteil, dass ihm jene Tiere, für die er Anträge stellen kann, vom System vorgeschlagen werden. Durch die direkte Anbindung an die AMA-Datenbank können Fehler minimiert werden. So wird beispielsweise das Ende der Haltefrist automatisch angezeigt."
Die 5 Millionste Rindermeldung über das Internet hat der Landwirt Wolfgang Bereuter aus Sulzberg, Vorarlberg, abgegeben. "Seit zwei Jahren melde ich schon meine Rinder über das Internet und habe 2003 auch sämtliche Anträge über eAMA gestellt. Diese unbürokratische Meldemöglichkeit hat meiner Ansicht nach auch noch den Vorteil, dass Fehler wie Zahlensturz und Tippfehler von Beginn an vermieden werden", so Bereuter. Auch der Vorarlberger Agrarlandesrat Erich Schwärzler sieht Vorteile: "Durch das Internet werden weite Entfernungen und strukturelle Nachteile behoben. Ich bin stolz, dass immer mehr Landwirte aus Vorarlberg diese moderne Verwaltungsmöglichkeit in Anspruch nehmen. Waren es 2000 noch 159 Landwirte aus Vorarlberg, die vom Internet Gebrauch machten, sind es heute bereits über 1.000, also ein Drittel aller Vorarlberger Rinderbauern, die über eAMA ihre Rinder meldeten."
Dazu Mag. Georg Schöppl: "Die große Zahl von österreichweit über 30.000 Anwendern zeigt, dass die laufende Erweiterung sowie die Zusammenfassung der Servicebereiche zu einem Portal die richtige Entscheidung war. Sowohl für den Landwirt als auch für die AMA stellt eAMA eine wesentliche Vereinfachung der Verwaltungsarbeiten dar. Mögliche Fehlerquellen bei Meldungen und Anträgen können deutlich verringert werden."
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