AgrarMarkt
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News vom 17.4.2003
Presseinformation

eAMA ist voller Erfolg

Höhenflug der Internetantragstellung hält weiter an

(Wien, 16. April 2003, AMA) eAMA entwickelt sich zur zentralen Drehscheibe für die Online-Verwaltungsabwicklung im agrarischen Bereich. Immer mehr Bauern nutzen aktiv die Vorteile des Internetportals der Agrarmarkt Austria, in dem über einen zentralen Einstieg Tiere, Flächen und der Milchbereich zu erreichen sind. Der Erfolg wird durch die hohe Anzahl der angemeldeten User bestätigt: Über 25.000 Internetanwender haben in der Zeit von November 2002 bis März 2003 eAMA benützt.

Auch bei den Anträgen ist eine sehr positive Entwicklung erkennbar: Für das Antragsjahr 2003 wurden bis heute rund 140.000 Anträge auf Rinderprämien gestellt. Davon wurden bereits mehr als 27.000 Anträge über eAMA gestellt. Das bedeutet, dass jeder fünfte Rinderprämienantrag über Internet eingereicht wird. Eine Bundesländerauswertung zeigt, dass in Niederösterreich über 26 %, in Oberösterreich über 23 % der Maßnahmen über Internet beantragt wurden. Auch bei den Ersatzmeldungen für weibliche Rinder werden bereits über 25 % der Meldungen über eAMA durchgeführt.

Diese hohe Akzeptanz ist einerseits auf ein einfaches System, andererseits auf die Prüfung auf mögliche Fehler schon vor dem Absenden des Antrages zurückzuführen. Da das System sieben Tage in der Woche zur Verfügung steht, wird es auch sehr gerne an Wochenenden und in den Abendstunden genutzt. Neueinsteiger können jederzeit kostenlos ihren individuellen Pincode unter www.eama.at online anfordern.

Das seit November 2002 in eAMA integrierte RinderNET ist der „Pionier“ der Internet-Anwendungen. Dieses Meldesystem zur Verwaltung aller in Österreich lebenden Rinder in der zentralen Rinderdatenbank der AMA wurde bereits 1999 den österreichischen Landwirten und Schlachthöfen zur Verfügung gestellt. An diese Rinderdatenbank der AMA werden jährlich insgesamt 4,3 Mio. Meldungen durchgeführt. Dabei erfolgen über Internet (RinderNET bzw. jetzt eAMA) rund 99 % der Schlachtmeldungen durch Schlachthöfe und rund 22 % der Meldungen von Landwirten. Im Jahr 2001 haben damit insgesamt rund 31 % der Anwender über 1,34 Mio. Meldungen über RinderNET durchgeführt. Im Folgejahr 2002 wurden dann bereits 1,58 Mio. Meldungen über Internet abgewickelt.

Ausbau von eAMA vorantreiben

„Besonders erfreulich ist das laufende Steigen der Zahl der Internetanwender. Das ist für uns Ansporn, im Sinne der Kundenorientierung in Zukunft weitere Servicebereiche in eAMA anzubieten“, erklärte dazu der Vorstandsvorsitzende der AMA, Mag. Georg Schöppl.

Folgende Module von eAMA werden derzeit bereits angeboten:

  • RinderNet: Meldungen, Abfragen an die Rinderdatenbank
  • Tierprämien: Antragstellung für Rinder, Ersatzmeldungen für weibliche Rinder sowie Antragsabfragen bis ins Jahr 2000 zurück
  • Flächen: individuelle Flächendaten z.B.: Flächenbogen, mehrjährige Verpflichtungen,...
  • Milch: Abfragen der aktuellen Milchreferenzmengen, Meldung des Direktverkaufs
  • Milchmonatsmeldung für Molkereien und Käsereien



Deutliche Reduktion der Fehler durch eAMA

Im Rahmen der Agenda 2000 wurden neue Maßnahmen eingeführt, die sowohl für Behörden als auch für Landwirte Neuland darstellten. Anhand der Statistik über die Entwicklung der Zahl notwendiger Korrekturen ist zu erkennen, dass die Bestimmungen der Agenda 2000 in Österreich gut umgesetzt wurden. Mussten im Jahr 2000 bei insgesamt rund 900.000 beantragten Tieren aufgrund fehlerhafter Ohrmarkenangabe bei 4 % eine Korrektur durchgeführt werden, so sank diese Zahl - unter anderem durch die Einführung des RinderNET - im Folgejahr auf die Hälfte. 2003 liegt diese Fehlerquote bisher bei nur mehr 0,5 %. Somit konnte durch die Einführung der Internetanwendung eAMA, die vor Versand auf mögliche Fehler prüft, auch ein Beitrag zur Kosteneinsparung geleistet werden.

„Wir haben in den letzten Jahren sehr erfolgreich Maßnahmen zur Fehlervermeidung gesetzt. Dies wird auch in Zukunft ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit sein“, schloss Schöppl.

 
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Agrarmarkt Austria
DI Martina Mayerhofer
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