17.07.2012: MoniQA-Forschungsprojekt
Österreichisch koordiniertes MoniQA-Forschungsprojekt abgeschlossen:
Eine Erfolgsgeschichte
Die renommierte „ICC - International Association for Cereal Science and Technology“ meldete kürzlich den erfolgreichen Abschluss des
12 Millionen EURO umfassenden EU-Forschungsprojektes MoniQA (Abkürzung für: Monitoring and Quality Assurance in the Food Supply Chain /Überwachung und Qualitätssicherung in der Nahrungsmittelkette) im sechsten europäischen Forschungsrahmenprogramm (FP6),
per 30. Juni 2012.
Das im Jahre 2007 gestartete fünfjährige Forschungsprojekt involvierte
33 Haupt- und 100 assoziierte Partnerorganisationen mit
500 hochkarätigen Experten aus 40 Ländern aus allen Kontinenten der Erde. Das MoniQA Forschungsprojekt war ein EU-finanziertes „Network of Excellence“ (Exzellenz-Netzwerk).
Die Zielsetzung des Forschungsprojektes war es einen maßgeblichen Beitrag zu sichereren Nahrungsmitteln für die Konsumenten in Europa und weltweit zu leisten, durch die Harmonisierung der weltweit angewandten Methoden der Lebensmittelqualitätssicherung.
Das MoniQA Project (www.moniqa.eu) wurde von der ICC, welche bereits über jahrzentelange Erfahrung in der Organisation und Koordination internationaler Forschungsaktivitäten verfügt, erfolgreich koordiniert.
ICC (www.icc.or.at) wurde im Jahre 1955 mit Sitz in Wien gegründet und arbeitet seit jeher in internationaler Kooperation an vorderster Front der wissenschaftlichen Entwicklung im Bereich der Nahrungsmittel-Versorgungssicherheit, Nahrungsmittelqualität- und Sicherheit für das Wohlergehen und die gesunde Ernährung der Weltbevölkerung.
Das Forschungsfeld in diesen fünf Jahren umfasste die Bewertung der Qualitäts- und Sicherheitsaspekte aller pflanzlichen und tierischen Nahrungsmittel. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit standen die Validierung und Festlegung von Anforderungen für Methoden, die in der Analyse von Lebensmitteln Anwendung finden. Hauptaugenmerk wurde dabei auf Schnellverfahren und der Entwicklung neuer Testmethoden gelegt, sowie deren Anwendbarkeit und Verlässlichkeit im Routinebetrieb.
Im Detail beschäftigte sich das MoniQA Projektteam mit Validierungsstudien, der Entwicklung von Referenz-/Testmaterialien, Erstellung von Richtlinien für die Durchführung von Validierungen, aber auch mit der Bewertung von sozioökonomischen Auswirkungen neuer und geänderter Reglementierungen als Beitrag zu verbesserten zukünftigen Verordnungen.
Durch all diese Unternehnungen hat das MoniQA Forschungsprojekt das gesteckte Ziel, maßgeblich zur internationalen Standardisierung sowie der nachhaltigen Etablierung eines weltweiten Netzwerkes, welches sich weiterhin in den Dienst der Harmonisierung stellt, voll und ganz erreicht.
Die tatsächliche Nachhaltigkeit des weltweiten Netzwerkes und die weitere Zusammenarbeit wird im Rahmen der „MoniQA Association – the International Association for Monitoring and Quality Assurance in the Food Supply Chain“, welche 2011 im Laufe des Projektes ins Leben gerufen wurde, sichergestellt.
Die MoniQA Association (www.moniqa.org) stellt Information und Wissen zur Verfügung, bietet gezieltes Training und Weiterbildung, die Planung neuer Forschungsprojekte und koordinierter Forschungsunternehmungen zur Erarbeitung analytischer Lösungen im Globalen Kontext.
Siehe dazu auch Food Security Consortium Austria auf unserer Webseite
Nahrungsmittel-Versorgungssicherheit.

