Flächenabgleich auf Almen

Beantragung von nicht-landwirtschaftlichen Nutzflächen in der Vergangenheit - Sachverhaltserhebung

Anfang Juli 2011 wurden von der Agrarmarkt Austria (AMA) die Sachverhaltserhebungen an jene Antragsteller verschickt, bei denen die Flächen im Mehrfachantrag zwischen 2007 und 2010 verringert wurden. Notwendig wurde dieser Flächenabgleich aufgrund einer Prüffeststellung der Europäischen Kommission.

Der Abgleich wurde in Folge auch auf den Almen durchgeführt. Dazu verglich die AMA die beantragten Almfutterflächen in der Flächennutzung aus dem Jahr 2010 mit den Jahren 2009, 2008 und 2007. Es galt sicherzustellen, dass eine verminderte Flächenbeantragung 2010 nachweislich erstmalig in diesem Jahr schlagend wurde, und nicht schon mit vorangegangenen Anträgen hätte bekanntgegeben werden müssen.

Wurden bei diesem Abgleich Differenzen festgestellt, erhielten die betroffenen AntragstellerInnen Ende Juli eine Sachverhaltserhebung, wo die Möglichkeit eingeräumt wurde, durch nachzubringende Unterlagen die damaligen Angaben aufzuklären und zu belegen (zum Beispiel durch Luftbildaufnahmen aus dem betroffenen Jahr).

Erfolgte keine Rückmeldung, musste die AMA von einer Übererklärung (= Beantragung von nicht im angegebenen Ausmaß vorhandener landwirtschaftlicher Nutzfläche) ausgehen und die Anträge unter diesen Aspekten neu berechnen.

Aus diesen Abgleichen können sich nach wie vor Nachberechnungen ergeben.

Sollten Sie zu  diesem Thema Fragen haben, stehen Ihnen die Mitarbeiter der AMA unter der Hotline-Nummer 01-33151 -700 
Montag - Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr gerne zur Verfügung.