Ausgleichszulage für Almen & Gemeinschaftsweiden

Ziele

Die Ausgleichszulage für Berg- und benachteiligte Gebiete soll die Landwirte in diesen Regionen dabei unterstützen, die landwirtschaftliche Tradition auch unter schwierigen Bewirtschaftungsverhältnissen fortzuführen.
Kein Land der Europäischen Union fördert die Bergbäuerinnen und Bergbauern so punktgenau nach der Erschwernis wie Österreich. Für die neue Förderperiode wurde die  Gewichtung der Punkteverteilung neu evaluiert, um so besonders kleinere Betriebe vermehrt zu unterstützen.
Die Zahlung wird anhand der individuellen Erschwernisse des Betriebes exakt bemessen. Auf diese Weise können die Kosten- und Ertragsunterschiede gegenüber den Betrieben in Gunstlagen punktgenau abgefedert werden.

Voraussetzungen

Voraussetzung für Zahlungen aus der Ausgleichszulage für Almen und Gemeinschaftsweiden ist der Auftrieb von Tieren auf eine Alm oder Gemeinschaftsweide.

  • Die Flächen müssen von BewirtschafterIn oder Obmann/-frau im Rahmen der MFA-Antragsstellung "Flächen" beantragt werden.
  • Zudem muss der/die AuftreiberIn im eigenen Mehrfachantrag bei "Antragsangaben" das AZ-Kreuz setzen.
  • Die Alm-/Gemeinschaftsweide-Auftriebsliste muss von BewirtschafterIn oder Obmann/-frau im Rahmen der MFA-Antragsstellung beantragt werden (auch dann, wenn nur Rinder auf Alm oder Gemeinschaftsweide gemeldet werden).
  • Rinder werden von BewirtschafterIn oder Obmann/-frau über das Rindernet auf der Alm/Gemeinschaftsweide gemeldet.
  • Schafe, Ziegen und Pferde (Nichtrinder) werden von BewirtschafterIn oder Obmann/-frau im Mehrfachantrag über die "Alm-/Gemeinschaftsweide-Auftriebsliste" gemeldet.
  • Alle Tiere müssen mindestens 60 Tage auf der Alm weiden, um prämienfähig zu werden.

 

Weiterführende Informationen