Begrünung von Ackerflächen - Zwischenfruchtanbau

29.07.2015 Spätester Anlagezeitpunkt für Variante 1 und 2 naht

Teilnehmer an der Maßnahme „Begrünung von Ackerflächen - Zwischenfruchtanbau“, welche die Begrünungsvariante 1 oder 2 im Mehrfachantrag-Flächen 2015 beantragt haben, müssen bis spätestens 31. Juli 2015 eine entsprechende Begrünungsmischung anlegen. Eine prämienfähige Beantragung der Variante 1 oder 2 ist nicht mehr möglich, da die Fristen für den Mehrfachantrag-Flächen 2015 abgelaufen sind.

Stellt sich z.B. auf Grund der Witterung heraus, dass die im Mehrfachantrag-Flächen 2015 beantragte Begrünungsvariante 1 oder 2 nicht bis spätestens 31. Juli angelegt werden kann, ist umgehend eine Abmeldung der jeweiligen Variante mittels einer Online-Korrektur zum Mehrfachantrag-Flächen 2015 über www.eama.at eigenhändig oder unter Mithilfe der Landwirtschaftskammer vorzunehmen.

Folgende Förderungsvoraussetzungen für die Variante 1 und 2 sind zu beachten:

 

Variante 1

  • Die Anlage der Begrünungsfläche hat spätestens am 31. Juli zu erfolgen.
  • Der Umbruch darf frühestens am 15. Oktober vorgenommen werden.
  • Die Ansaat muss mindestens fünf insektenblütige Mischungspartner beinhalten. Die „Bienenmischung“ darf aus winterharten oder abfrostenden Arten bestehen.
  • Der Saatgutnachweis über die insektenblütigen Mischungspartner ist grundsätzlich über Rechnung oder Etikett zu erbringen. Um Probleme im Rahmen einer Vor-Ort-Kontrolle zu vermeiden, wird empfohlen, auf vom Handel angebotene „Bienenmischungen“ zurückzugreifen.
  • Auf der Begrünungsfläche mit der Variante 1 gilt bis 30. September ein Befahrungsverbot, wobei aber ein Überqueren der Fläche während des Begrünungszeitraumes zulässig ist.
  • Nach dem Umbruch ist im Herbst ein nachfolgender Anbau von Wintergetreide verpflichtend. Als Wintergetreide gelten Winterdinkel, Winterdurum, Wintergerste, Winterhafer, Winterroggen, Wintertriticale und Winterweizen.

Variante 2

  • Die Anlage der Begrünungsfläche hat spätestens am 31. Juli zu erfolgen.
  • Der Umbruch darf frühestens am 15. Oktober vorgenommen werden.
  • Die Ansaat muss mindestens drei verschiedene Mischungspartner beinhalten. Die Mischung darf aus winterharten oder abfrostenden Arten bestehen.
  • Nach dem Umbruch ist im Herbst ein nachfolgender Anbau von Wintergetreide verpflichtend. Als Wintergetreide gelten Winterdinkel, Winterdurum, Wintergerste, Winterhafer, Winterroggen, Wintertriticale und Winterweizen.
Im Mehrfachantrag-Flächen 2015 beantragte Varianten 1 und 2 müssen im Herbstantrag 2015 bis spätestens 15. Oktober 2015 nochmals bestätigt werden. Detaillierte Informationen zu sämtlichen Varianten der Maßnahme „Begrünung von Ackerflächen - Zwischenfruchtanbau“ sowie zum Herbstantrag 2015 erfolgen gesondert.