Begrünung von Ackerflächen – System Immergrün

28.09.2015 Neueinstieg letztmalig bis 15. Dezember 2015 möglich.

Die Maßnahme "Begrünung von Ackerflächen – System Immergrün" muss wie jede andere ÖPUL-Maßnahme auch vor dem ersten Teilnahmejahr im vorhergehenden Herbstantrag (Maßnahmenantrag für ÖPUL 2015) beantragt werden, um eine gültige Verpflichtung begründen zu können. Der letzte Neueinstieg in die Maßnahme ist mit Herbstantrag 2015 (Maßnahmenantrag für ÖPUL 2015) bis spätestens 15. Dezember 2015 für das Förderjahr 2016 möglich. Dabei gilt immer die Frist 15. Dezember ohne Nachfrist.
 
Ein Wechsel von den Maßnahmen "Begrünung von Ackerflächen – Zwischenfruchtanbau" und "Mulch- und Direktsaat (inkl. Strip-Till)" in die höherwertige Maßnahme "Begrünung von Ackerflächen – System Immergrün" ist möglich und ist spätestens mit Herbstantrag 2018 (Maßnahmenantrag für ÖPUL 2015) für das Förderjahr 2019 vorzunehmen.
 
Betriebe, welche bereits seit dem Förderjahr 2015 an der Maßnahme "Begrünung von Ackerflächen – System Immergrün" teilnehmen bzw. Betriebe, welche mit dem Herbstantrag 2015 neu in die Maßnahme einsteigen, müssen keine begrünten Zwischenfruchtflächen im Rahmen des Online-Herbstantrages bekannt geben.
 
Die Begrünungsbestimmungen sind ab 1. Jänner des ersten Verpflichtungsjahres durchgängig bis zum Ende der Verpflichtungsdauer einzuhalten. Die aktive Anlage von Zwischenfrüchten (inklusive Untersaaten) hat bis spätestens 1. Oktober zu erfolgen und die Mindestanlagedauer von Zwischenfrüchten muss 35 Tage betragen. Es muss eine flächendeckende Begrünung von mindestens 85 % der Ackerfläche zu jedem Zeitpunkt des gesamten Jahres mit Haupt- oder Zwischenfrüchten vorhanden sein.
 
Nähere Details zu den Förderungsvoraussetzungen der Maßnahme „Begrünung von Ackerflächen – System Immergrün“ sind im Maßnahmenerläuterungsblatt unter www.ama.at/Fachliche-Informationen/Oepul/Formulare-Merkblaetter/Maßnahmenerlaeuterungsblaetter zu finden.

Für die verpflichtend zu führenden Aufzeichnungen steht eine Aufzeichnungsvorlage unter www.ama.at/Fachliche-Informationen/Oepul/Formulare-Merkblaetter/Aufzeichnungsvorlagen zur Verfügung. Auch andere Aufzeichnungen werden anerkannt, sofern diese die notwendigen Angaben enthalten. Die Aufzeichnungen sind am Betrieb aufzubewahren und im Rahmen einer eventuellen Vor-Ort-Kontrolle dem Prüforgan vorzulegen.