Begrünung von Ackerflächen – Zwischenfruchtanbau

11.11.2016 Frühesten Umbruchtermin der Variante 3 einhalten.

Eine Bodenbearbeitung (Umbruch) von Begrünungsflächen der Variante 3 im Rahmen der Maßnahme "Begrünung von Ackerflächen – Zwischenfruchtanbau" ist frühestens ab Dienstag, den 15. November 2016 erlaubt. Zwischenfruchtbegrünungen müssen "mechanisch" beseitigt werden. Dabei können nach dem vorgeschriebenen Begrünungszeitraum Bodenbearbeitungsgeräte wie Pflug, Grubber, Kreiselegge, Scheibenegge, Rotoregge, Fräse, Tiefenlockerer oder Messerwalze eingesetzt werden. Begrünungen mit Variante 3 müssen jedoch nicht im Herbst umgebrochen werden, sondern können auch über den Winter stehen bleiben.

Generell sind die Nutzung (Mahd und Abtransport) und Pflege (Häckseln) sowie eine Beweidung einer angelegten Zwischenfruchtbegrünung im Begrünungszeitraum erlaubt, sofern eine flächendeckende Begrünung erhalten bleibt und die Begrünung weiterwachsen kann. Ein Drusch von Zwischenfrüchten ist nicht erlaubt. Nach einem Abhäckseln der Begrünungsflächen muss eine flächendeckende Begrünung erhalten bleiben (d.h. entsprechender Zeitpunkt und entsprechender Bodenabstand beim Häckseln). Wenn die Begrünungspflanzen abgefroren sind, kann auch ein bodennahes Abhäckseln durchgeführt werden.

Im Begrünungszeitraum sind eine mineralische Stickstoffdüngung sowie ein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vom Zeitpunkt der Anlage der Begrünung bis zum Ende des Begrünungszeitraumes nicht zulässig. In diesem Zeitraum darf auch keine Bodenbearbeitung (inkl. Tiefenlockerung bzw. Untergrundlockerung) durchgeführt werden. Ausgenommen davon ist lediglich die Bodenbearbeitung zur Vorbereitung des Anbaus im Strip Till-Verfahren, wie z.B. Streifenfräsarbeiten.

Weitere detaillierte Informationen zu den Maßnahmen "Begrünung von Ackerflächen - Zwischenfruchtanbau" und "Mulch- und Direktsaat (inkl. Strip-Till)" sind in den jeweiligen Maßnahmenerläuterungsblättern unter www.ama.at/Fachliche-Informationen/Oepul/Formulare-Merkblaetter zu finden.