Börsenpreise Getreide und Ölsaaten

26.06.2020 Weizenkurse setzten Abwärtsbewegung fort, Maispreise können die Zugewinne der Vorwoche halten, Rapskontrakt legt zu, Sojakurse stagnieren.

Der Weizenkontrakt verliert in Paris und Chicago zum Niveau der Vorwoche. Als kursdrückenden Impulse sind der gute Erntefortschritt von Weizen in den USA und ein die US-Exporte belastender erstarkter Dollar zu nennen. Die deutliche Produktionssteigerung in Australien und die dadurch insgesamt erhöhte Weltweizenernte wirken ebenfalls negativ auf den Weizenpreis.

Mais kann in Paris den Kurs Im Wochenvergleich halten, nachdem jener in der Woche zuvor Zuwächse verzeichnete. In Chicago gab es eine geringfügige Abwärtsbewegung. Die Maiskurse litten unter den verbesserten Ernteerwartungen in Europa durch die ausgiebigen Niederschläge der letzten Wochen.

Die Kurse für Sojabohnen und Sojaschrote entwickeln sich sehr konstant zur Vorwoche.

Der Rapskurs in Paris kann zur Vorwoche zulegen, da weiterhin eine unterdurchschnittliche europäische Rapsernte erwartet wird.

Am österreichischen Kassamarkt verliert Qualitätsweizen im Wochenvergleich, während Mais in Wien erneut zulegen konnte. Seine Notierung an der Wiener Produktenbörse erreichte mit 150 bis 151 EUR/t das höchste Niveau seit 10 Monaten.

 
Euronext Paris
Mahlweizen Futtermais Rapssaat
177,00 €/t 165,75 €/t 377,00 €/t

 

CBoT Chicago ICE Winnipeg
Mahlweizen Futtermais Rapssaat (Canola)
157,26 €/t 113,58 €/t 308,61 €/t


26.06.2020, DI Herz

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