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19.11.2018

Herbstertragserhebung 2018

Mais- und Sonnenblumenernte leicht über dem trockenen Vorjahr

Die Hektarerträge von Mais und Sonnenblume steigern sich zu 2017 durch ein besseres Ergebnis in Niederösterreich, sind jedoch nur als durchschnittliches Ergebnis im Langzeitvergleich einzuordnen. Die Sojaerträge fallen leicht unter das Vorjahresergebnis. Die Bio-Mais-Erträge erhöhen sich leicht zum Vorjahresniveau.

Die Landwirte ernten besonders in Niederösterreich, dem Bundesland mit der größten Körnermaisfläche, deutlich mehr Körnermais pro Hektar als 2017 (2018: 96,9 dt/ha, 2017: 86,4 dt/ha). Die niederschlagsreicheren Monate Juni und Juli förderten die für die Ertragsbildung kritische Phase der Maisblüte und der darauffolgenden Kolbenausbildung. Die Trockenheit im August schmälerte die Kornfüllung und somit den Ertrag. Daher ist der Maisertrag trotz einer Steigerung zum Vorjahr unter dem bisherigen Rekord für Niederösterreich von 113 dt/ha aus 2016. Die zweitgrößte Maisfläche steht in Oberösterreich. Dort liegt der Maisertrag mit 107,8 dt/ha leicht über 2017, jedoch unter dem bisherigen Landesrekord von 112,8 dt/ha aus 2011. Die Steiermark – als klassisches Körnermaisbundesland bekannt – hat lediglich die drittgrößte Maisfläche, der Ertrag befindet sich jedoch niederschlagsbedingt meistens im Spitzenfeld. Heuer ernten die steirischen Landwirte mit 116,9 dt/ha das beste Ergebnis im Bundesgebiet, jedoch weniger als im Vorjahr und als der Landesrekord aus 2016 (125 dt/ha).

Die Sonnenblume, vor allem in Niederösterreich kultiviert, erzielt in jenem Hauptanbaugebiet mit 28,4 dt/ha ein deutlich besseres Ergebnis als im trockenen Vorjahr (23,5dt/ha). Auch hier wirkten die gesteigerten Niederschläge im Frühsommer positiv auf die Ertragsbildung, die Trockenheit im August verringerte die Kornfüllung, wodurch der bisherige Landesrekord von 33,4 dt/ha unterschritten wird.

Der Sojabohnenertrag liegt im Bundesschnitt mit enttäuschenden 27,2 dt/ha unter 2017. Die trockenheitsbedingt gesunkenen Sojaerträge im Burgenland (2018: 23,5 dt/ha, 2017: 28,2 dt/ha), dem Bundesland mit der größten Sojafläche Österreichs, wirken sich negativ auf den Bundesschnitt dieser bereits viertgrößten Kultur auf den Äckern Österreichs aus. Die Bundesländer mit der zweit- und drittgrößten Sojafläche Niederösterreich und Oberösterreich verzeichnen einen leichten Ertragsrückgang zu 2017, während in der regenreichen Steiermark ein deutliches Ertragsplus erzielt wird (2018:37,5 dt/ha, 2017: 32,5 dt/ha).

Gelbhirse liegt deutlich über dem Vorjahresergebnis mit 32,8 dt/ha im Bundesschnitt und 33,2 dt/ha im bedeutendsten Anbaugebiet Niederösterreich.

Bio-Maisertrag zum Vorjahr erhöht

Das zweite Jahr in Folge wurden 2018 die Bio-Erträge getrennt von den konventionellen Erträgen erhoben. Der Bio-Körnermais steigert sich niederschlagsbedingt geringfügig zu 2017, wofür vor allem ein Anstieg der Erträge in Niederösterreich, dem Bundesland mit der Hälfte der Bio-Maisfläche Österreichs, verantwortlich ist. Der biologische Maisertrag liegt mit 70,8 dt/ha weiterhin deutlich unter dem konventionellen mit 107,1 dt/ha. Relativ gesehen ist der Ertragsunterschied zwischen biologischem und konventionellem Mais mit 34 % konstant zum Vorjahr.

Der Bio-Sojaertrag sinkt im Vergleich zu 2017 v.a. aufgrund eines Ertragsrückganges im Burgenland. Der Ertragsunterschied zwischen biologischem und konventionellem Sojabohnen ist bekannterweise gering.

Die Bio-Sonnenblumen erzielen in Niederösterreich, in dem rund die Hälfte jener Kultur wächst, einen zum Vorjahr leicht erhöhten Ertrag von 23,1 dt/ha.

Die Datei mit den detaillierten Ergebnissen finden Sie hier... 

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