Kooperationstreffen der Agrarmarkt Austria mit France AgriMer und BLE
Drei Länder bündeln Kräfte für mehr Preistransparenz im Lebensmittelmarkt.
Im Rahmen des jährlichen Treffens zur Marktberichterstattung zwischen Frankreich, Deutschland und Österreich stand in diesem Jahr die Erstellung und Zusammensetzung der Getreidebilanzen im Mittelpunkt. Länderspezifische Methoden und Prozesse wurden vorgestellt und diskutiert, um die Vergleichbarkeit und Interpretation der Daten weiter zu verbessern.
Die Krisen der letzten fünf Jahre, insbesondere die geopolitischen Spannungen und die Auswirkungen auf die globalen Märkte, haben das Interesse an Informationen zur Preistransparenz bei Lebensmitteln deutlich erhöht. Vor diesem Hintergrund widmete sich der zweite Tag der Tagung der Preis- und Mengentransparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette bei Nahrungsmitteln. Vorgestellt wurden verschiedene nationale Initiativen, die darauf abzielen, die Nachvollziehbarkeit der Preisbildung – von der Erzeugung über den Handel bis hin zum Endverbrauch – zu stärken.
Im Zuge des Arbeitsmeetings wurde auch das gemeinsam erarbeitete Dokument zum Thema „Wie hat sich der Milchsektor nach 2015 entwickelt“ , präsentiert.
Die drei Länder arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer Methoden. Der regelmäßige Erfahrungsaustausch trägt wesentlich dazu bei, die Qualität der Marktanalysen zu steigern. Besonders im Hinblick zunehmender globaler Herausforderungen soll die Zusammenarbeit auch künftig fortgesetzt werden, um eine noch höhere Qualität und Transparenz in der Marktanalyse gewährleisten zu können.
Von Links nach rechts: AMA: Christina Löscher, Sonja Steindl, Arthur Jorda-Renhardt, Reinhold Pausackerl, Regina Reiterer, Patrick Herz, Lena Karasz, Michael Meixner, Andrea da Silva Teixeira, BLE: Stefan Stegemann, Anja, Kuhfuss, AGRIMER: Yves Guy, Cécile Guillot, Romain Girard.