• Zum Header springen
  • Zum Hauptinhalt springen
  • Zum Footer springen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
Fachliche Informationen
Marktinformationen
Formulare & Merkblätter
Sektor- und Projektmaßnahmen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
  • AMA Startseite
  • Marktinformationen
  • Geflügel
  • Aktuelle Informationen
  • 2026
  • EU-Prognose 2035: moderates Produktionswachstum bei Eiern

2026

  • 2025
  • 2024
  • 2023
  • 2022
15.01.2026

EU-Prognose 2035: moderates Produktionswachstum bei Eiern

Die europäische Konsumeierproduktion steigt bis 2035 schwächer als im letzten Jahrzehnt, während der Verbrauch weiter zunimmt. Die EU bleibt Nettoexporteur.

EU-Eierproduktion wächst schwächer als zuletzt – Pro-Kopf-Verbrauch steigt

Die Europäische Kommission erwartet im aktuellen EU-Agrarausblick 2025-2035 einen Anstieg der Konsumeierproduktion auf insgesamt 6,71 Mio. t bis zum Jahr 2035 (in Eiäquivalent). Zwischen 2015 und 2025 wuchs die europäische Eierproduktion jährlich um 0,8 %. Im nächsten Jahrzehnt soll die Produktion weiter zunehmen, jedoch mit einer etwas geringeren Wachstumsrate von 0,5 % pro Jahr. Als Gründe nennt die Kommission das rückläufige Bevölkerungswachstum sowie möglichen Herausforderungen durch die Vogelgrippe.
Der Pro-Kopf-Verbrauch dürfte bis 2035 von derzeit 13,7 kg auf 14,5 kg zunehmen und damit jährlich um 0,5 % wachsen. Die Nachfrage soll sowohl auf Konsumentenebene als auch seitens der verarbeitenden Industrie hoch bleiben. Mit steigenden Einkommen wird zudem eine wachsende Nachfrage nach Bio- und Freilandeiern erwartet.

Abb.: Produktion von Konsumeiern und Pro-Kopf-Verbrauch in der EU 
(in Eiäquivalent)

Außenhandel: Potenzielle Exportchancen in Südostasien

Der weltweite Eierverbrauch wird zwischen 2025 und 2035 voraussichtlich um 13 % steigen, vor allem in Indien und in den aufstrebenden Märkten Südostasiens. Die Analysten der EU-Kommission rechnen für 2025 mit einer Ausweitung der EU-Eierexporte um 5 % gegenüber 2024 auf rund 377.000 t Eiäquivalent. In den kommenden zehn Jahren werden die EU-Ausfuhren voraussichtlich jährlich um etwa 1,7 % zunehmen und bis 2035 ein Volumen von 427.000 t erreichten, gestützt durch die steigende Nachfrage in den Nachbarländern sowie in Märkten wie Japan.

Die EU importiert den Großteil ihrer Eier – hauptsächlich Frischeier – aus der Ukraine und dem Vereinigten Königreich. In den letzten drei Jahren haben die ukrainischen Einfuhren deutlich zugenommen; 2023 und 2024 stammten rund 60 % der gesamten EU-Eierimporte aus der Ukraine. Bis 2035 dürften die Importmengen von derzeit 149.000 t Eiäquivalent auf voraussichtlich 164.000 t steigen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 2,7 % entspricht. Trotz steigender Importe bleibt die Europäische Union damit weiterhin Nettoexporteur.

Abb.: EU-Import- und Exportmengen von Konsumeiern (in Eiäquivalent)

Quelle: EU agricultural outlook 2025-2035

Kontakt

Fachlicher Kontakt
  • DI Regina Reiterer

    Marktinformation Eier u. Geflügel

  • Telefon:

    +43 50 3151 4789

  • E-Mail:

    regina.reiterer@ama.gv.at

Aktuelle News

  • 03.04.2026
    EU-Geflügelfleischimporte 2025: Thailand legt zu, Brasilien und das Vereinigte Königreich verlieren

    Krisen, Tierkrankheiten und Handelshemmnisse verschieben die Kräfteverhältnisse zwischen den zentralen Lieferländern der EU-27.

  • 01.04.2026
    Preisbericht Geflügel

    Kalenderwoche 13: Einkaufsmengen 2025: Starkes Wachstum bei Huhn, Rückgang bei Pute

  • 26.03.2026
    Geflügelmarkt: 2026 drohen höhere Ausgaben für Futtermittelpreise

    Nach dem starken Anstieg der Kosten für Mischfutter im Jahr 2022 und der Entspannung in den Folgejahren zeigen die Futtermittelpreise im Jahr 2026 bislang eine stabile bis leicht rückläufige Tendenz. Die Branche rechnet jedoch mit Preiserhöhungen aufgrund der Nahost-Krise.

  • 17.03.2026
    Geflügelbranche startet mit Plus ins Jahr 2026: mehr Hühnerschlachtungen und Bruteinlagen

    Die jüngsten Daten zeigen eine positive Entwicklung in der Masthühnerproduktion. Sowohl die Schlachtmengen als auch die Zahl der geschlüpften Küken sind in Österreich erneut gestiegen. 

Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

Interessante Links

  • Auszahlungstermine
  • Über die AMA
  • AACS
  • Veröffentlichungen

Weitere Webseiten

  • eAMA - das Serviceportal
  • AMA - Karriereportal
  • Sektor- & Projektmaßnahmen
  • AMA - Marketing amainfo.at
Impressum Datenschutzerklärung Barrierefreiheitserklärung Sitemap