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19.07.2024

2. AMA-Flächenauswertung 2024

Keine großen Änderungen zur ersten Flächenauswertung im April

Körnermais und Soja können zwischen den beiden Auswertungsterminen an Fläche gewinnen; Wintergetreide wurde weiter reduziert.

Die zweite Auswertung der AMA-Mehrfachanträge zeigt keine großen Änderungen zur ersten Auswertung, welche bereits Mitte April veröffentlicht wurde. Das Ausmaß der Weichweizenfläche schrumpfte von der ersten zur zweiten Flächenauswertung um weitere 200 ha und verzeichnet somit ein sattes Minus von 9.130 ha zum Vorjahr, während die Körnermaisfläche um rund 1.000 ha größer ausfiel, als beim ersten Veröffentlichungstermin. Das ergibt dennoch den größten Rückgang aller Getreidearten zum Vorjahr bei Körnermais von -10.727 ha.

Wintergerste fällt vom ersten zum zweiten Auswertungstermin unter die 100.000 ha-Marke und umfasst nun ein Flächenausmaß von 99.768 ha. Die Sojabohne kann hingegen – wie der Körnermais – zwischen den beiden Auswertungsterminen um rund 1.000 ha Anbaufläche gewinnen.
Das Ausmaß der Umbrüche von Zuckerrüben durch diverse Schädlingsprobleme vom ersten zum zweiten Auswertungstermin ist mit einem Rückgang von rund 1.000 ha geringer als von der Branche ursprünglich erwartet. Bio-Zuckerrüben hingegen verloren ein Drittel ihrer Anbaufläche vom ersten zum zweiten Auswertungstermin. Die Kürbisfläche wurde durch - zum Teil suboptimale Witterung und Überschwemmungen – um 200 ha vom ersten zum zweiten Auswertungstermin reduziert.

Getreideanbauflächen 2018 bis 2024 (konv, bio)

DI Herz, 19.07.2024

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