Getreide- und Ölsaatenkurse rudern aus Wochensicht zurück
Gespräche über einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran im aktuellen Konflikt in der abgelaufenen Woche führten zu Kursrücknahmen.
Der Pariser Weizenkurs kletterte seit Beginn des Iran-Kriegs bis Freitag, 13. März 2026, auf ein Niveau von 210,50 EUR/t nach oben. Danach folgte – durch die weiterhin üppige Getreideversorgung am Globus – ein Preisrückgang. Seit den Gesprächen über einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran im aktuellen Konflikt in der abgelaufenen Woche sind vor allem die deutlich erhöhten Rohölkurse gesunken. Dementsprechend ist auch der Weizenkurs rückläufig. Weizen an der Pariser Börse kostet aktuell 197,75 EUR/t (08.04.2026, Mai-Kontrakt) und liegt damit deutlich unter der Vorwoche von 201,25 EUR/t (01.04.2026, Mai-Kontrakt).
Am regionalen Weizenmarkt gab es bis zur Vorwoche (1.4.2026) nur eine geringe Preiserhöhung – für die Restvermarktung der alten Ernte 2025. Die Wiener Produktenbörse notierte am 01.04.2026 Qualitätsweizen mit 195 EUR/t um 3 EUR/t über der Vorwoche. Am Mittwoch, 8.4.2026, kam in Wien durch die geänderten internationalen Vorgaben keine Notierung zustande.
Der Pariser Maispreis ist mit aktuell 205,50 EUR/t (08.04.2026, Juni-Kontrakt) geringfügig unter dem Niveau der Vorwoche von 206,75 EUR/t (Schlusskurs 01.04.2026, Juni-Kontrakt).
Die Rapsnotierung in Paris liegt aktuell bei 497,00 EUR/t (08.04.2026, Mai-Kontrakt) unter der Vorwoche von 504,75 EUR/t (01.04.2026, Mai-Kontrakt). Aus Wochensicht sind die Rohölpreise durch den Waffenstillstand zwischen USA und Iran im Iran-Krieg deutlich gesunken.