Weizen- und Maisnotierungen rudern in Paris zur Vorwoche zurück
Die insgesamt üppige Getreideversorgung und keine wesentlichen Änderungen des neuen WASDE-Berichtes des USDA führen zu Kursrückgängen
Die Weizennotierung verzeichnete am Mittwoch, 11.02.2026, an der Pariser Börse – der europäischen Leitbörse für Getreide – einen Rückgang von 3,25 EUR/t zur Vorwoche auf 190,50 EUR/t.
Die Marktlage für europäischen Weizen ist weiterhin von einer guten Versorgung geprägt. Die Rekordernte für Weizen am Globus drückt weiterhin auf die Preise und günstige Offerte aus Argentinien sowie aus dem Schwarzmeerraum setzen europäische Exporte Richtung Nordafrika unter Druck.
An der Produktenbörse in Wien verliert Qualitätsweizen 5 EUR/t zur Vorwoche und liegt damit auf dem geringsten Niveau der aktuellen Vermarktungssaison.
Die Pariser Maisnotierung liegt mit 189,75 (Schlusskurs 11.02.2026) um 1,75 EUR/t unter der Vorwoche. Für Preisdruck bei Mais sorgte der schwächere US-Weizenpreis.
Rapsnotierung legt aus Wochensicht weiter zu
Die Rapsnotierung in Paris legt die fünfte Woche in Folge zu und liegt aktuell bei 487,00 EUR/t (Schlusskurs 11.02.2026, Mai-Kontrakt). Damit umfasst der Zuwachs zur Notierung des Mai-Kontraktes in der Vorwoche +4,25 EUR/t. Der Rapskurs ist somit seit dem 12-Monatstief von 450 EUR/t am 24.12.2025 kräftig angestiegen.
Die Anstiege sind weiterhin mit dem günstigen Marktumfeld für Ölsaaten und insbesondere Soja zu begründen.
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