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14.02.2024

Sojabohnenpreise unter Vorjahr

Die aktuellen Sojabohnenpreise der kommenden Ernte 2024 sanken zum Vorjahresniveau.

Aktuell werden von Aufkäufern und Verarbeitern von Sojabohnen aus heimischen Anbau für Landwirte netto-Preise für die neuen Ernte 2024 (Lieferung ex Ernte im Oktober) von 390 EUR/t bis 430 EUR/t angeboten. Damit wurde das Preisniveau für ex-Ernte-Lieferungen der Ernte 2023 um ca. 30 EUR/t unterboten. Vergleicht man die Ex-Erntepreise 2024, so ergibt sich zum Langzeithoch der Ernte 2022 ein Rückgang von 200 EUR/t.

Ein Teil dieser Entwicklungen kann mit dem internationalen Sojamarkt erklärt werden: Die weltweite Leitbörse u.a. für Sojabohnen ist die Chicago Board of Trade. Hier kostet aktuell eine Tonne Sojabohnen umgerechnet 409,36 EUR/t (Kontrakt: März 2024, Schlusskurs 13.02.2024). Dieser Preis lag vor einem halben Jahr noch bei 481 EUR/t (Schlusskurs 15.11.2023) und ruderte seit damals bis dato kräftig zurück. Mitverantwortlich hierfür ist die weltweite Rekordsojabohnenernte im Wirtschaftsjahr 2023/2024 von 398 Mio. t (USDA), welche wiederum das Rekordergebnis des Vorjahres von 378 Mio. t deutlich übertraf. Die aktuelle Erntemenge 2023/2024 übersteigt zudem deutlich den – auch zu den vorangegangenen Jahren gewachsenen – Verbrauch an Sojabohnen von 383 Mio. t, weshalb am Ende der Saison so große Vorräte an Sojabohnen auf Lager liegen wie nie zuvor, nämlich 116 Mio. t.

Die EU tritt am Weltmarkt als großer Verbraucher und somit Importeur von Sojabohnen und Sojaschrot in Erscheinung. Aus Sicht der weltweiten Produktion hat die EU mit einer Erntemenge von 2,9 Mio. t Sojabohnen im Vergleich zum weltweit größten Sojabohnenerzeuger Brasilien mit 162 Mio. t, den USA mit 116 Mio. t oder Argentinien mit 50 Mio. t eine untergeordnete Rolle. Vergleicht man die EU-Sojabohnenernte mit dem EU-Verbrauch von 26 Mio. t Sojaschrot in der Fütterung, so ergibt sich ein großes Defizit, welches durch den Import von 14 Mio. t Sojabohnen und 16 Mio. t Sojaschrot ausgeglichen werden. Die EU-Sojabohnenimporte im laufenden Wirtschaftsjahr 2023/2024 stammen zu 55 % aus den USA, zu 27 % aus Brasilien und zu 7% aus der Ukraine. Bei den Sojaschrotimporten der EU ist Brasilien mit 66% Anteil die bedeutendste Herkunft, gefolgt von 18% aus Argentinien und 5% aus den USA.

In Österreich wurden 2023 auf 87.146 ha durchschnittlich 3 t/ha Sojabohnen geerntet. Die Produktionsmenge umfasst somit 266.000 t Sojabohnen und steht einem Verbrauch laut Statistik Austria von 283.000 t Sojabohnen gegenüber. In den letzten Jahren wuchs die Sojabohnenfläche auf ein Rekordausmaß von 92.962 ha im Jahr 2022, während im Jahr 2012 noch 36.955 ha Sojabohnen in Österreich kultiviert wurden. 2023 folgte eine Korrektur des großen Zuwachses auf ein immer noch großes Ausmaß von 87.146 ha Anbaufläche.

Markinformation Getreide und Ölsaaten - Preise

DI Herz, 14.02.2024

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