• Zum Header springen
  • Zum Hauptinhalt springen
  • Zum Footer springen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
Fachliche Informationen
Marktinformationen
Formulare & Merkblätter
Sektor- und Projektmaßnahmen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
  • AMA Startseite
  • Marktinformationen
  • Getreide und Ölsaaten
  • Aktuelle Informationen
  • 2024
  • Sojabohnenpreise unter Vorjahr

2024

  • 2025
  • 2024
  • 2023
  • 2022
14.02.2024

Sojabohnenpreise unter Vorjahr

Die aktuellen Sojabohnenpreise der kommenden Ernte 2024 sanken zum Vorjahresniveau.

Aktuell werden von Aufkäufern und Verarbeitern von Sojabohnen aus heimischen Anbau für Landwirte netto-Preise für die neuen Ernte 2024 (Lieferung ex Ernte im Oktober) von 390 EUR/t bis 430 EUR/t angeboten. Damit wurde das Preisniveau für ex-Ernte-Lieferungen der Ernte 2023 um ca. 30 EUR/t unterboten. Vergleicht man die Ex-Erntepreise 2024, so ergibt sich zum Langzeithoch der Ernte 2022 ein Rückgang von 200 EUR/t.

Ein Teil dieser Entwicklungen kann mit dem internationalen Sojamarkt erklärt werden: Die weltweite Leitbörse u.a. für Sojabohnen ist die Chicago Board of Trade. Hier kostet aktuell eine Tonne Sojabohnen umgerechnet 409,36 EUR/t (Kontrakt: März 2024, Schlusskurs 13.02.2024). Dieser Preis lag vor einem halben Jahr noch bei 481 EUR/t (Schlusskurs 15.11.2023) und ruderte seit damals bis dato kräftig zurück. Mitverantwortlich hierfür ist die weltweite Rekordsojabohnenernte im Wirtschaftsjahr 2023/2024 von 398 Mio. t (USDA), welche wiederum das Rekordergebnis des Vorjahres von 378 Mio. t deutlich übertraf. Die aktuelle Erntemenge 2023/2024 übersteigt zudem deutlich den – auch zu den vorangegangenen Jahren gewachsenen – Verbrauch an Sojabohnen von 383 Mio. t, weshalb am Ende der Saison so große Vorräte an Sojabohnen auf Lager liegen wie nie zuvor, nämlich 116 Mio. t.

Die EU tritt am Weltmarkt als großer Verbraucher und somit Importeur von Sojabohnen und Sojaschrot in Erscheinung. Aus Sicht der weltweiten Produktion hat die EU mit einer Erntemenge von 2,9 Mio. t Sojabohnen im Vergleich zum weltweit größten Sojabohnenerzeuger Brasilien mit 162 Mio. t, den USA mit 116 Mio. t oder Argentinien mit 50 Mio. t eine untergeordnete Rolle. Vergleicht man die EU-Sojabohnenernte mit dem EU-Verbrauch von 26 Mio. t Sojaschrot in der Fütterung, so ergibt sich ein großes Defizit, welches durch den Import von 14 Mio. t Sojabohnen und 16 Mio. t Sojaschrot ausgeglichen werden. Die EU-Sojabohnenimporte im laufenden Wirtschaftsjahr 2023/2024 stammen zu 55 % aus den USA, zu 27 % aus Brasilien und zu 7% aus der Ukraine. Bei den Sojaschrotimporten der EU ist Brasilien mit 66% Anteil die bedeutendste Herkunft, gefolgt von 18% aus Argentinien und 5% aus den USA.

In Österreich wurden 2023 auf 87.146 ha durchschnittlich 3 t/ha Sojabohnen geerntet. Die Produktionsmenge umfasst somit 266.000 t Sojabohnen und steht einem Verbrauch laut Statistik Austria von 283.000 t Sojabohnen gegenüber. In den letzten Jahren wuchs die Sojabohnenfläche auf ein Rekordausmaß von 92.962 ha im Jahr 2022, während im Jahr 2012 noch 36.955 ha Sojabohnen in Österreich kultiviert wurden. 2023 folgte eine Korrektur des großen Zuwachses auf ein immer noch großes Ausmaß von 87.146 ha Anbaufläche.

Markinformation Getreide und Ölsaaten - Preise

DI Herz, 14.02.2024

Aktuelle News

  • 27.03.2026
    Internationale Weizen-, Raps- und Maispreise stagnieren; Düngemittelpreise steigen weiter

    Aus Wochensicht verzeichnen die Weizen-, Raps- und Maisnotierungen an der Pariser Börse kaum Änderungen zur Vorwoche.

  • 20.03.2026
    Internationale Weizen-, Mais- und Düngemittelpreise steigen weiter; Rapskurse brechen ein

    Die internationalen Weizen- und Maisnotierungen an der Pariser Börse weisen auch in der vergangenen Woche Zuwächse auf, während der Rapskurs deutlich zurückgeht.

  • 13.03.2026
    Internationale Mais- und Rapskurse verteuert; Internationale Düngemittelpreise steigen massiv

    Die Folgen des Irankrieges waren auch in der vergangenen Woche in Form von Kurszuwächsen an den Agrarmärkten sichtbar.

  • 06.03.2026
    Internationale Ölsaaten- und Getreidekurse durch Eskalation im Nahen Osten im Plus

    Die internationalen Rapsnotierungen steigen durch die erhöhten Rohölkurse; Mais- und Weizenkurse sind ebenfalls zur Vorwoche im Plus.

Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

Interessante Links

  • Auszahlungstermine
  • Über die AMA
  • AACS
  • Veröffentlichungen

Weitere Webseiten

  • eAMA - das Serviceportal
  • AMA - Karriereportal
  • Sektor- & Projektmaßnahmen
  • AMA - Marketing amainfo.at
Impressum Datenschutzerklärung Barrierefreiheitserklärung Sitemap