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12.06.2026

Kaum Bewegung der internationalen Börsenpreise aus Wochensicht

Größere Weizenernte 2026 in der Europäischen Union erwartet

Weizen an der Pariser Börse kostet aktuell – aus Sicht des meistgehandelten September-Kontraktes – 203,25 EUR/t (Schlusskurs 10.06.2026) und liegt somit geringfügig über der Vorwoche von 201,25 EUR/t (Schlusskurs 04.06.2026).

Die überwiegend milden Temperaturen und ausreichenden Niederschläge auf der Nordhalbkugel führten zu höheren Ernteerwartungen und verbesserten damit die Aussichten auf eine ausreichende globale Versorgung. Gleichzeitig blieb die Nachfrage am Weltmarkt verhalten, da viele Marktteilnehmer weiterhin auf eine Entspannung des Iran-Konflikts hofften.

Der europäische Dachverband des Agrarhandels, Coceral, hat in seinem aktuellen Quartalsbericht die Prognose für die Weichweizenernte in der EU einschließlich Großbritanniens angehoben.

Der Pariser Maispreis notiert aktuell bei 216,50 EUR/t (Schlusskurs 10.06.2026) unverändert zum Vorwochenniveau (216 EUR/t, Schlusskurs 04.06.2026, August-Kontrakt).

Die günstigen Wetterbedingungen belasteten in der vergangenen Woche ebenfalls den globalen Maismarkt. Zusätzlichen Druck übten positive Ertragsmeldungen aus Argentinien und Brasilien aus, deren Ernten die bisherigen Erwartungen übertrafen.

Die Rapsnotierung in Paris liegt aktuell bei 528,00 EUR/t (Schlusskurs 10.06.2026, August-Kontrakt) über dem Niveau vor 7 Tagen von 523,00 EUR/t (Schlusskurs 04.06.2026, August-Kontrakt).

Am regionalen Getreidemarkt notierte Futtergerste der neuen Ernte 2026 mit 163 EUR/t und liegt damit unter dem alterntigen Niveau von 173 EUR/t am 03.06.2026. Heuer wird im Frühdruschgebiet mit einem früheren Erntestart für Wintergerste in der zweiten Junihälfte gerechnet.

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  • DI Patrick Herz

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  • E-Mail:

    patrick.herz@ama.gv.at

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