AMA Großhandelspreise Obst und Gemüse für Juni 2026
Großhandelspreise von Steinobst unter Druck, Abgabepreise von Fruchtgemüse zum Vormonat abgeschwächt
Großhandelspreise von Steinobst unter Druck
Mit dem Saisonbeginn heimischer Kirschen und Marillen verlagerte sich das Angebot im Juni zunehmend von Importware auf österreichische Produktion. Dank günstiger Blühbedingungen und ausreichender Wasserversorgung in den intensiv bewässerten Obstbauregionen entwickelte sich die Ernte überwiegend zufriedenstellend.
In den steirischen Anbaugebieten wurden bei Kirschen und Marillen gute bis sehr gute Erträge erwartet, wenngleich regional Niederschläge und erste Hitzeperioden die Erntearbeiten erschwerten. Das gestiegene Angebot hatte die Großhandelspreise für Steinobst im Berichtszeitraum einigermaßen unter Druck gesetzt.
Abgabepreise von Fruchtgemüse zum Vormonat abgeschwächt
In den wichtigsten Gemüseanbaugebieten mit gesicherter Bewässerung – insbesondere im Marchfeld, Tullnerfeld sowie Teilen der Südoststeiermark – konnten die Kulturen durch einen deutlich höheren Beregnungsaufwand überwiegend stabil entwickelt werden. Bewässerung erwies sich einmal mehr als zentrale Voraussetzung für Ertrag, Qualität.
Die durchschnittlichen Großhandelsabgabepreise der meisten Frischgemüseprodukte hatten sich im Juni zum Vormonat leicht abgeschwächt. Bunter Paprika kostete 0,65 EUR/Stk., Salatgurken 0,63 EUR/Stk., große Tomaten wurden mit durchschnittlich 1,78 EUR/kg auf Vorjahresniveau bewertet.
Zu den AMA – Großhandelspreisen für Obst und Gemüse
Anmerkung:
Bio- Produkte werden mit dem Zusatz „Bio“ versehen, andernfalls handelt es sich um konventionelle Ware. Bio- Großhandelspreise unterliegen durch heterogene Absatzwege (Gemüsekisten, Direktvermarktung etc.) höheren prozentuellen Schwankungen.