• Zum Header springen
  • Zum Hauptinhalt springen
  • Zum Footer springen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
Fachliche Informationen
Marktinformationen
Formulare & Merkblätter
Sektor- und Projektmaßnahmen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
  • AMA Startseite
  • Marktinformationen
  • Geflügel
  • Aktuelle Informationen
  • 2023
  • Vogelgrippe erreicht Brasilien

2023

  • 2025
  • 2024
  • 2023
  • 2022
14.06.2023

Vogelgrippe erreicht Brasilien

Brasilien – der weltweit wichtigste Exporteur von Geflügelfleisch – galt lange Zeit als virusfrei. Mitte Mai wurde nun der erste Nachweis von Vogelgrippe (H5N1) bei Seevögeln an der Küste des südöstlichen Bundesstaates Espirito Santo bestätigt.

Eine Übertragung der Vogelgrippe auf Geflügelbetriebe konnte bis jetzt verhindert werden – aktuell sind keine Infektionen in der kommerziellen Geflügelproduktion bekannt. Die wichtigsten Geflügel produzierenden Regionen Brasiliens liegen im äußersten Süden und im mittleren Westen.

Das brasilianische Landwirtschaftsministerium setzt alles daran, Exportsperren zu verhindern und hat mit 22. Mai einen landesweiten Tiergesundheitsnotstand für 180 Tage ausgerufen.

Exportverbote: Welche Auswirkungen sind zu erwarten?

Ein Übergreifen der Vogelgrippe auf Nutzbestände würde Handelsbeschränkungen mit Auswirkungen auf den globalen Handel mit Geflügel nach sich ziehen. Exportverbote könnten eine eingeschränkte Verfügbarkeit auf dem Weltmarkt bewirken, insbesondere bei Brustfleisch und ganzen Masthühnern. China, Saudi-Arabien und Japan sind wichtige Abnehmer für brasilianisches Geflügelfleisch. Für den EU-Markt ist Brasilien mit einem Anteil von 35 % das wichtigste Lieferland. Die Einfuhrmengen von Geflügelfleisch stiegen im Jahr 2022 auf 304.050 Tonnen – eine Steigerung von 21 % gegenüber 2021.

Als potenzielle Auswirkungen auf den europäischen Markt werden eine knappere Versorgung mit bestimmten Geflügelprodukten sowie Preissteigerungen gesehen. Andererseits könnten die großen EU-Produzentenländer durch neue Exportmöglichkeiten auch Marktanteile gewinnen.

Geflügelfleisch aus Brasilien bleibt in der Kritik

Weiterhin umstritten ist das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem südamerikanischen Wirtschaftsblock. Die Geflügelwirtschaft äußert Bedenken hinsichtlich der ungleichen Wettbewerbsbedingungen sowie zu Lebensmittelsicherheit, Tierwohl- und Umweltstandards.Mit Inkrafttreten des Mercosur-Abkommens würden die Einfuhren von Geflügelfleisch aus Brasilien nochmals deutlich zunehmen.

Quellen: DGS Magazin, Geflügelnews, EU-Kommission
 

DIin Reiterer, 14.06.2023

Aktuelle News

  • 27.05.2026
    Preisbericht Geflügel

    Kalenderwoche 21: Preise für Masthühnerfleisch über Vorjahresniveau

  • 30.04.2026
    Masthühner: Hohe Bruteinlagen und Schlupfzahlen im ersten Quartal

    Die österreichische Masthühnerproduktion zeigt zu Jahresbeginn hohe Bruteinlagen und gute Schlupfergebnisse. Gleichzeitig bleibt der europäische Bruteiermarkt durch anhaltende Tierseuchen beeinträchtigt.

  • 10.04.2026
    Hühnerfleisch: Abgabepreise im Aufwärtstrend – gute Absatzlage erwartet

    Der Hühnerfleischmarkt zeigt sich weiterhin fest: steigende Abgabepreise treffen auf eine stabile Nachfrage.

  • 03.04.2026
    EU-Geflügelfleischimporte 2025: Thailand legt zu, Brasilien und das Vereinigte Königreich verlieren

    Krisen, Tierkrankheiten und Handelshemmnisse verschieben die Kräfteverhältnisse zwischen den zentralen Lieferländern der EU-27.

Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

Interessante Links

  • Auszahlungstermine
  • Über die AMA
  • AACS
  • Veröffentlichungen

Weitere Webseiten

  • eAMA - das Serviceportal
  • AMA - Karriereportal
  • Sektor- & Projektmaßnahmen
  • AMA - Marketing amainfo.at
Impressum Datenschutzerklärung Barrierefreiheitserklärung Sitemap