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06.02.2018

Wintertagung 2018 - Ackerbautag in Tulln

Am Ackerbautag wurde die Zukunft der Agrarpolitik, die Digitalisierung im Pflanzenbau und die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeitszertifizierung diskutiert.
Die diesjährige Wintertagung des Ökosozialen Forums stand unter dem Motto: „Von Milchseen zur Butterknappheit – Was kommt als nächstes? Die Wintertagung umfasste eine Woche Fachtagungen zu bedeutenden Themenkomplexen der Landwirtschaft. Darunter fand der Ackerbautag auf der Universität für Bodenkultur am Standort Tulln statt. Der Ackerbautag wurde durchschnittlich gut besucht. Der designierte Rektor der Universität für Bodenkultur, Hubert Hasenauer, eröffnete den Fachtag.

Hermann Schultes, Präsident der österreichischen Landwirtschaftskammer, berichtete seine realistische Einschätzung der Zukunft der Agrarpolitik Österreichs, die klarerweise in engem Zusammenhang mit der EU-Agrarpolitik steht. Es wird derzeit die neue GAP auf EU-Ebene verhandelt. Ein eventuell durch den Brexit reduziertes EU-Budget könnte zu einem geringeren Agrarbudget führen. Hierfür gibt es u.a. zwei Lösungsansätze: Die Degression der Zahlungen an Landwirte (ab einer gewissen Hektarzahl reduziert sich die Prämie pro Hektar) oder das „Capping“ (das würde eine Obergrenze an geförderten Hektar bedeuten).

Frank Van Tongeren, Leiter der Agrarpolitikabteilung der OECD, berichtete über die unterschiedlichen Agrarpolitiken und Subventionen im internationalen Vergleich. Er zeigte den Prozentsatz der EU vom BIP an Agrarsubventionen als mittleren im internationalen Vergleich auf. Am höchsten liegt er in Indonesien.

Im Anschluss wurde die europäische Eiweißlücke und die steigende Nachfrage nach GVO-freiem, inländischen Eiweiß von Helmut Feitzlmayr, Landwirtschaftskammer Oberösterreich, erörtert. Österreich leistet durch die stark gewachsene Sojafläche einen Beitrag hierfür. Im aktuellen Wirtschaftsjahr 2017/2018 ist Österreich der fünftgrößte Sojaproduzen aller 28 EU-Mitgliedsstaaten. In dieselbe Richtung wies der darauffolgende Vortrag von Wolfgang Geltinger, Betriebsleiter der ADM Spyck GmbH Straubing, die neben Raps seit 2014 europäisches Soja zu klarerweise GVO-freiem Sojaschrot verarbeiten.

Im zweiten Block wurde die Digitalisierung im Ackerbau anhand verschiedenster Best-Practise-Beispiele wie Drohnen oder dem Pflanzenschutzwarndienst der LKÖ dargestellt. Der dritte Themenblock widmete sich der Nachhaltigkeitszertifizierung als Marktchance. Die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeitszertifikaten im REWE-Konzern wurde von Tanja Dietrich-Hübner erläutert. Der REWE-Konzern verwendet Produktlabels wie dem bekannten „Ja natürlich“-Label für biologisch produzierte Lebensmittel, um den Bedarf der Konsumenten nach Nachhaltigkeit beim Lebensmittelkonsum nachzukommen. Als weitere praktische Beispiele wurden die Nachhaltigkeitszertifizierung des Zuckerkonzerns Agrana von Ulrich Fischer, dem Leiter der Rohstoffabteilung, und der Donau Soja Initiative von Ursula Bittner, Generalsekretärin von Donau Soja, erläutert. Die Agrana belegt die Nachhaltigkeit ihrer Zuckerrübenlieferanten u.a. mittels einem Fragebogen, der je nach erreichten Standard die Landwirte in „Bronze“ bis „Gold“ einteilt. Christian Gessl, Leiter der Abteilung Marktordnung und Marktinformation der Agrarmarkt Austria, fasste den Themenblock zusammen und betonte die steigende Bedeutung der Nachhaltigkeitszertifizierung für die österreichische Agrarwirtschaft, um Marktanteile zu sichern und eine Differenzierung von anderen großen Agrarproduzenten zu erreichen. Die gesetzlich vorgeschriebene Nachhaltigkeitszertifizierung der AMA für Getreide und Ölsaaten für die Biotreibstoffproduktion wurde als eine kundenfreundliche Zertifizierung hervorgehoben.

DI Herz, 06.02.2018
 

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