Pariser Weizen-, Mais-, und Rapsnotierungen steigen zur Vorwoche
Anstieg der Rohölkurse durch die aktuellen Entwicklungen im Iran-Konflikt unterstützen Pariser Weizen-, Mais-, und Rapsnotierungen.
Der Pariser Weizenkurs kletterte seit Beginn des Iran-Kriegs bis Freitag, 13. März 2026, auf ein Niveau von 210,50 EUR/t nach oben. Danach folgte – durch die weiterhin üppige Getreideversorgung am Globus – ein Preisrückgang. Seit den Gesprächen über einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran war im aktuellen Konflikt seit Anfang April der Weizenkurs rückläufig. Seit der Vorwoche gab es jedoch wieder einen Anstieg der Pariser Weizenpreise. Weizen an der Pariser Börse kostet aktuell 196,75 EUR/t (23.04.2026, Mai-Kontrakt) und liegt damit über der Vorwoche von 192,50 EUR/t (17.04.2026, Mai-Kontrakt). Hauptverantwortlich für den Anstieg sind die erhöhten Rohölkurse. Rohöl (Brent) stieg aus Wochensicht durch die aktuellen Entwicklungen im Iran-Konflikt von 86,34, USD/barrel auf 102,79 USD/barrel (23.04.2026).
Am regionalen Weizenmarkt bzw. an der Wiener Produktenbörse gab es das letzte Mal am 01.04.2026 Notierungen für die unterschiedlichen Weizenqualitäten in Österreich. Die damaligen Notierungen zeigten nur eine geringe Preiserhöhung – für die Restvermarktung der alten Ernte 2025.
Der Pariser Maispreis ist mit aktuell 210,25 EUR/t (23.04.2026, Juni-Kontrakt) über dem Niveau der Vorwoche von 204,00 EUR/t (Schlusskurs 17.04.2026, Juni-Kontrakt).
Die Rapsnotierung in Paris liegt aktuell bei 547,75 EUR/t (23.04.2026, Mai-Kontrakt) deutlich über der Vorwoche von 505,50 EUR/t (17.04.2026, Mai-Kontrakt).