Trendwende im Kartoffelanbau
Rekordernte und anhaltend niedrige Preise veranlassen 2026 zahlreiche Betriebe zur Reduktion der Anbauflächen.
Mit Ausnahme biologischer Stärkeindustriekartoffelflächen, welche gegenüber dem Vorjahr um gut ein Drittel ausgeweitet wurden, verzeichneten alle anderen Nutzungsrichtungen im Beobachtungszeitraum teils deutliche Einbußen.
Die jährliche Auswertung der AMA-Flächenanträge für Produktionsflächen biologisch und konventionell angebauter Kartoffeln zeigt für 2026 gegenüber dem Vorjahr bundesweit eine Flächenreduktion von 11 %. Somit wird in Österreich auf 18.698 ha Kartoffeln produziert. 15.026 ha in konventioneller- und 3.672 ha in biologischer Bewirtschaftungsweise. Jede dritte Speisekartoffel ist „Bio“.
Dem Flächenrückgang ging eine dreijährige Phase kontinuierlicher Ausweitung voraus, welche aufgrund günstiger klimatischer Bedingungen im Jahr 2025 in einer Rekordernte von 813.348 Tonnen mündete und heimische Vermarkter bis heute beschäftigt.
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