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18.11.2024

Aktuelle Kennzahlen des weltweiten Eier- und Geflügelmarktes

Die aktuellen FAO-Daten zeigen eine dynamische Entwicklung auf dem globalen Eier- und Geflügelmarkt für das Jahr 2022.

China bleibt größter Eierproduzent

Weltweit wurden 2022 knapp 87 Mio. t Frischeier erzeugt. China blieb mit einem Anteil von rund einem Drittel an der globalen Eierproduktion der unangefochtene Spitzenreiter. Die Europäische Union erzeugte insgesamt 6,3 Mio. t Frischeier – ein Anstieg von 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die EU-27 stellte weiterhin den bedeutendsten Handelsmarkt für Frischeier dar, jedoch gingen die Ausfuhren auf 1,0 Mio. t zurück (-3,3 %). Im Bereich Flüssigei und Eipulver blieb die Europäische Union Nettoexporteur.

Hühnerfleisch: weltweite Erzeugung steigt

Die USA, China und Brasilien zählten 2022 zu den führenden Hühnerfleischproduzenten. Die globale Produktion konnte gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % auf 123,6 Mio. t ausgebaut werden. Brasilien behauptete sich mit 4,4 Mio. t als weltweit wichtigster Hühnerfleisch-Exporteur. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern blieb das Land von der Vogelgrippe weitgehend verschont und konnte seine globalen Marktanteile ausbauen. Die EU-27 exportierte mehr Hühnerfleisch, als sie importierte. Die Exporte übertrafen mit 4,0 Mio. t die Ausfuhren der USA. Die Einfuhren erreichten 2,9 Mio. t und verzeichneten einen deutlichen Anstieg von 12 % im Vergleich zum Vorjahr.

Kennzahlen des weltweiten Eier- und Geflügelmarktes

DIin Reiterer, 18.11.2024

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  • 03.04.2026
    EU-Eierimporte 2025: massive Zuwächse aus der Ukraine

    Die Europäische Union blieb 2025 Nettoexporteur bei Eiern, doch die Vogelgrippe veränderte das Gleichgewicht: weniger Ausfuhren, mehr Einfuhren. Die Ukraine baute ihre Rolle als wichtigster EU-Lieferant deutlich aus.

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    Legehennenfutter: Kostenanstieg für 2026 erwartet

    Nach dem starken Anstieg der Kosten für Mischfutter im Jahr 2022 und der Entspannung in den Folgejahren zeigen die Futtermittelpreise im Jahr 2026 bislang eine stabile bis leicht rückläufige Tendenz. Die Branche rechnet jedoch mit Preiserhöhungen aufgrund der Nahost-Krise.

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Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

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