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10.01.2025

Zick-Zack-Bewegung der internationalen Getreidepreise zum Jahresbeginn

Die Preisrallye aus dem Vorjahr wird ausgesetzt. Argumente für einen Preisrückgang sowie einem Preisanstieg liegen vor.

Zum Jahresbeginn zeigen sich die internationalen Notierungen uneinheitlich:
Die europäische Leitbörse Euronext in Paris verzeichnete Ende 2024 eine kräftige Aufwärtsbewegung der Weizennotierungen. Nach einem Anstieg der Weizenpreise von 209,50 EUR/t (Schlusskurs 29.11.2025, März-Kontrakt) auf 232,25 (Schlusskurs 17.12.2025, März-Kontrakt), folgte im neuen Jahr 2025 eine Korrektur der internationalen Weizenpreise auf 229 EUR/t am 9.1.2025.

Eine Kältewelle in den wichtigen US-Winterweizengebieten wirkte unterstützend für die Kurse. Auch der fragliche Zustand der Winterweizenbestände in Russland (dem größten Weizenexporteur) gaben Unterstützung. Preisstützend wirkten auch rege Exporttätigkeiten Richtung Saudi-Arabien aus der EU

Für sinkende Weizenpreise sprechen aktuell das üppige Angebot aus der südlichen Halbkugel, die durchwachsene Nachfrage am Weltmarkt, sowie die daraus resultierenden geringeren US-Weizenexporte. Zudem wirkte in erster Linie die Wetterentwicklung in den USA und Russland preisdrückend: Es wird erwartet, dass die Hauptanbaugebiete beider Länder in den kommenden Tagen von Schneefall profitieren werden. Der Schnee könnte die Bodenfeuchtigkeit verbessern und vor Frostschäden schützen.

Zudem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die EU 2024/2025 mit nur 111 Mio. t die geringste Weizenernte der letzten 15 Jahre – gleich gering wie 2012 – einfährt. Die EU-Weizenbilanz wiest mit einem Verbrauch von 101 Mio. t dennoch einen Überschuss auf, welcher jedoch durch die geplanten Exporte von 25 Mio. t zu einem massiven Lagerbestandsabbau am Ende der Saison führen wird. Das erwartete Lager per 30.06.2025 wird mit 9,4 Mio. t deutlich unter dem Lager am 30.06.204 von 17 Mio. t liegen.

Die Maisnotierungen in Paris sind in den letzten Tagen im Gegensatz zu Weizen wieder angestiegen und lagen am 9.1.2025 bei 211,25 EUR/t.

Die geringe europäische Maisernte mit 59 Mio. t lag in den letzten 12 Jahren nur im Jahr 2022 (53 Mio. t) auf einem niedrigeren Niveau. Unterdurchschnittliche Erntemengen sind hier vor allem in Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien als auch Italien und der iberischen Halbinsel anzuführen. Demgegenüber steht eine gute Maisernte in Polen, Deutschland und Frankreich.

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