Netzwerktreffen der Agrarmarktinformationsstellen von Österreich, der Schweiz und Deutschland
Im Mittelpunkt des D-A-CH-Netzwerktreffens mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (Schweiz), der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Deutschland) und der Agrarmarkt Austria (Österreich) stand eine zentrale Frage: Wie bereiten wir Agrarmarktdaten so auf, dass wir die nächste Generation erreichen und der wachsenden Informationsasymmetrie entgegenwirken?
Besonders inspirierende Impulse lieferte die Keynote von Mag. Ritter-Wurnig, MA von der Fachhochschule Wien für Journalismus. Im Fokus standen die Zukunft der Agrarmarktberichterstattung, das veränderte Informationsverhalten unterschiedlicher Zielgruppen und die Frage, wie wir Informationen aufbereiten müssen, um auch jüngere Generationen zu erreichen. Welche Kanäle nutzen sie, um Nachrichten zu konsumieren? Welche Formate sprechen sie an? Und welche Rolle spielen soziale Medien künftig für die Agrarmarktberichterstattung?
Gerade im Umgang mit Fake News gewinnen seriöse und etablierte Informationsquellen auf sozialen Medien zunehmend an Bedeutung. Immer mehr anerkannte Institutionen und Medien nutzen diese Plattformen gezielt, um verlässliche Informationen dort bereitzustellen, wo Menschen Nachrichten konsumieren und Inhalte teilen. Mit fundierten Fakten, verständlicher Aufbereitung und einer aktiven Präsenz in sozialen Netzwerken können sie Falschinformationen entgegenwirken und das Vertrauen in geprüfte Informationen stärken.
Wertvolle Einblicke in die praktische Social-Media-Arbeit erhielten die Teilnehmenden durch die Best-Practice-Beispiele der Landwirtschaftskammer Österreich, und der Statistik Austria. Im Mittelpunkt standen ihre Kommunikationsstrategien, die genutzten Kanäle und Zielgruppen sowie die eingesetzten Inhalte und Formate. Auch die Gestaltung und grafische Aufbereitung von Beiträgen, die Redaktionsplanung und die Erfahrungen aus der täglichen Praxis boten zahlreiche Anregungen für die Weiterentwicklung der eigenen Kommunikationsarbeit.
Ein weiterer fachlicher Schwerpunkt am zweiten Veranstaltungstag war die Gestaltung und Aufbereitung von Informationsgrafiken. Wertvolle Impulse und praxisnahe Tipps, wie Daten visuell ansprechend, verständlich und zielgruppengerecht vermittelt werden können, wurde von einem versierten Grafiker weitergegeben.
Das Netzwerktreffen bot damit nicht nur Gelegenheit zum fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg, sondern auch zahlreiche Denkanstöße für die Weiterentwicklung einer modernen, verständlichen und vertrauenswürdigen Agrarmarktberichterstattung. Fazit für die Marktinformation in der AMA
Unser Fazit: Wir setzen den eingeschlagenen Weg der Neuausrichtung unserer Marktinformationen auf der AMA-Website konsequent fort. Gleichzeitig entwickeln wir neue, innovative Formate wie Webinare weiter, um insbesondere auch jüngere Zielgruppen anzusprechen und für Agrarmarktinformationen zu begeistern.
Die AMA bedankt sich bei allen Vortragenden und Teilnehmenden für die spannenden Impulse, den offenen Austausch und die wertvollen Anregungen!