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26.03.2026

Geflügelmarkt: 2026 drohen höhere Ausgaben für Futtermittelpreise

Nach dem starken Anstieg der Kosten für Mischfutter im Jahr 2022 und der Entspannung in den Folgejahren zeigen die Futtermittelpreise im Jahr 2026 bislang eine stabile bis leicht rückläufige Tendenz. Die Branche rechnet jedoch mit Preiserhöhungen aufgrund der Nahost-Krise.

Die Verkaufspreise von Kükenfutter für Mastgeflügel lagen in den ersten beiden Monaten unter den Höchstständen von 2025 und weisen aktuell eine stabile Preissituation vor. Im Februar 2026 kosteten 100 kg Masthühnerkükenfutter (Phase 2) durchschnittlich 46,14 €. Nach Höchstwerten von über 49 € im Frühjahr 2025 entspricht dies einer Preisentlastung von rund 3 €. Die Erzeuger starteten 2026 somit mit niedrigeren Produktionskosten in das neue Jahr. 

Nahost-Lage befeuert Kostensituation
In den letzten Monaten führten die nachgebenden Getreidepreise zu einer spürbaren Entspannung bei den Futtermittelkosten. Seit dem Konflikt im Nahen Osten ziehen die internationalen Getreidepreise jedoch wieder an. Am regionalen Getreidemarkt waren die Preise für Futterweizen und -mais in den letzten Wochen hingegen stabil. Auch Soja tendierte zuletzt fester – Der Sojamarkt bleibt insgesamt volatil, da die Unsicherheiten im Welthandel anhalten. Die Futtermittelhersteller berichten, dass die steigenden Energiekosten zu einer Verteuerung der Mischfutter führen. Neben der kostenintensiveren Produktion dürften auch die Transportkosten steigen. Teilweise werden Preiserhöhungen bereits umgesetzt. Zusätzliche Unsicherheit besteht durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Düngemitteln und wichtigen Zusatzstoffen wie Vitaminen, die größtenteils aus Asien stammen. 

  • AMA-Marktdatenvergleich Futtermittel
  • Preise für Masthühnerkükenfutter 2024-2026

Kontakt

Fachlicher Kontakt
  • DI Regina Reiterer

    Marktinformation Geflügel

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  • E-Mail:

    regina.reiterer@ama.gv.at

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1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

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