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26.06.2026

Heimische Geflügelexporte legen kräftig zu

Österreich konnte die Exporte von Geflügelfleisch im ersten Quartal 2026 deutlich steigern. Die EU bleibt Hauptabsatzmarkt für österreichische Geflügelprodukte.

Laut Statistik Austria zogen die heimischen Exporte im ersten Quartal 2026 spürbar an. Österreich bleibt jedoch weiterhin Nettoimporteur: Den Einfuhren von 35.468 t standen Ausfuhren von 22.629 t gegenüber.

Deutlicher Anstieg bei Geflügelexporten

Die Exportmengen von Geflügelfleisch und Schlachtnebenerzeugnissen erhöhten sich im Zeitraum Jänner bis März 2026 deutlich und erreichten insgesamt 22.629 t. Das entspricht einer Steigerung von 2.033 t bzw. 10 % gegenüber der Vorjahresperiode. Wertmäßig legten die Exporteinnahmen um knapp 12 % zu. Deutschland blieb wichtigster Abnehmer für heimisches Geflügelfleisch mit einem Anteil von 65 %. Slowenien und Rumänien nahmen jeweils 8 % der Lieferungen ab, weitere 17 % entfielen auf die restlichen EU-Mitgliedsstaaten. Damit blieb die Europäische Union der zentrale Absatzmarkt; in Ländern außerhalb der EU gingen laut Statistik Austria nur knapp 2 % der Ausfuhren.

Geflügelfleisch-Importe sinken im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2026 wurde weniger Geflügelfleisch nach Österreich importiert. Die Einfuhrmengen erreichten insgesamt 35.468 t Geflügelfleisch. Das entspricht einem Rückgang von 641 t bzw. 2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 30 % der Lieferungen kamen aus Deutschland. Knapp ein Viertel der gesamten Einfuhrmenge stammte aus Ungarn, weitere 16 % aus Polen. Die übrigen EU-Mitgliedsstaaten waren zusammen für 27 % der Importe verantwortlich.

Außenhandel Österreich-EU-Welt

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Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

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