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27.03.2026

Internationale Weizen-, Raps- und Maispreise stagnieren; Düngemittelpreise steigen weiter

Aus Wochensicht verzeichnen die Weizen-, Raps- und Maisnotierungen an der Pariser Börse kaum Änderungen zur Vorwoche.

Die internationalen Weizennotierungen an der Pariser Börse liegen aktuell bei 205,25 EUR/t (26.03.2026, Mai-Kontrakt) und übersteigen damit die Vorwoche um 2,00 EUR/t. Der Pariser Weizenkurs kletterte seit Beginn des Iran-Kriegs bis Freitag, 13. März 2026, auf ein Niveau von 210,50 EUR/t nach oben. Danach folgte – durch die weiterhin üppige Getreideversorgung am Globus – ein Preisrückgang auf 202,25 EUR/t am 23.03.2026.  In den letzten Tagen führten Berichte über aktuell trockene Bedingungen in den US-Weizenanbaugebieten und rege EU-Weizenexporte zu einem verhaltenen Anstieg auf aktuell 205,25 EUR/t (27.03.2026, Mai-Kontrakt) an der Pariser Börse.

Am regionalen Weizenmarkt ist trotz der Preisentwicklungen in Paris keine Preiserhöhung – für die Restvermarktung der alten Ernte 2025 – ersichtlich. Die Wiener Produktenbörse notiert am 25.03.2026 Qualitätsweizen mit 192 EUR/t unverändert niedrig zur Vorwoche. Die gute Versorgung aus der Ernte 2025 am EU-Binnenmarkt und in Österreich wirkt drückend auf die Vermarktung.

Der Pariser Maispreis ist mit aktuell 208,75 EUR/t (Schlusskurs 26.03.2026, Juni-Kontrakt) stabil zur Vorwoche mit einem zartgrünen Plus von 0,75 EUR/t.
Aufgrund der Herstellung von Bioethanol aus Mais stieg der Kurs für dieses Getreide im Kontext mit den erhöhten Rohölpreisen am Beginn des Iran-Kriegs stärker.

Die Rapsnotierung in Paris liegt aktuell bei 502,25 EUR/t (Schlusskurs 26.03.2026, Mai-Kontrakt) und verzeichnet eine Seitwärtsbewegung zur Vorwoche, nachdem jener Kurs zuvor einen deutlichen Preisrückgang einfahren musste. Verantwortlich für den Rückgang ist der zwischenzeitliche Streit zwischen den USA und China, das einer der wichtigsten Abnehmer von Soja für die US-Farmer ist. Der Preisdruck auf die Sojakurse schlug sich auch auf Rapssaat nieder. 

Ebenso vom Iran-Krieg massiv betroffen sind die Düngemittelpreise. Die internationale Harnstoff (Urea)-Notierung an der CBoT stieg auch in den vergangenen Tagen weiter an und liegt am 26.03.2026 bei 695 610 USD/t und übersteigt somit die Vorwoche von
610 USD/t (18.03.2026) und vor allem das Niveau vor Beginn des Iran-Krieges (465,50 USD/t, 27.02.2026).

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