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26.06.2026

Österreichischer Eiermarkt: Rückläufige Handelsströme

Import- und Exportmengen von Eiern und Eiprodukten gaben im ersten Quartal 2026 nach. Die Einfuhren aus der Ukraine sind weiterhin Thema.

Außenhandel Eiermarkt 2026: weniger Importe

Im ersten Quartal 2026 wurden insgesamt 7.040 t Eier und Eiprodukte nach Österreich importiert. Laut Statistik Austria lagen die Einfuhrmengen damit rund 1.100 t bzw.14 % unter dem Niveau des Vorjahres. Wertmäßig wurde jedoch ein Anstieg von 5 % verzeichnet. Deutschland, die Niederlande und Polen waren die wichtigsten Herkunftsländer. Der Anteil der deutschen Lieferungen erreichte im vergangenen Jahr 42 %. Aus den Niederlanden kamen 17 %, aus Polen 9 % der gesamten Einfuhrmenge. Weitere 27 % entfielen auf die übrigen EU-Mitgliedsstaaten.  Auch die Ukraine, mittlerweile das bedeutendste Herkunftsland für Eier und Eiprodukten in die Europäische Union, beliefert weiterhin den heimischen Markt. Laut EU-Kommission gelangten im heurigen Jahr (bis 1. Juni 2026) rund 607 t in Eiäquivalent nach Österreich. Für Verunsicherung sorgten Anfang Mai illegal importierte Eier aus der Ukraine. Medienberichten zufolge zog das Wiener Marktamt 75.000 Eier ohne Stempel und Herkunftsnachweis aus dem Verkehr. Es dürfte sich um Eier aus Käfighaltung gehandelt haben.

Rückläufige Exportmengen

Die Exporte von Eiern und Eiprodukten sanken im Zeitraum Jänner bis März 2026 auf insgesamt 2.328 t. Das ist ein Rückgang von 168 t (-7 %) gegenüber der Vorjahresperiode. Wertmäßig zogen die Erlöse allerdings um 16 % an. Deutschland bleibt mit einem Anteil von knapp zwei Dritteln (64 %) der wichtigste Abnehmer heimischer Eier. Jeweils 5 % der Ausfuhren gingen in die Niederlande und nach Ungarn. 23 % wurden von den restlichen EU-Mitgliedsstaaten übernommen.

Außenhandel Österreich-EU-Welt

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