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28.10.2019

Globale Milchproduktion steigt jährlich um 1,2 %

Die FAO (Food and Agriculture Organziation of the United Nations) veröffentlicht regelmäßig Vorhersagen und Prognosen für diverse Bereiche im landwirtschaftlichen Sektor. Im Milchsektor stellte die FAO heuer bereits einige Reports zur Verfügung. Einen kurzen Auszug über die Vorjahresdaten und einige Schätzungen für die kommende Dekade (10 Jahre) im Bereich der globalen Entwicklung der Milchproduktion und des Konsums finden Sie zusammengefasst in dem folgenden Bericht.

Milchproduktion – Rückblick und Ausblick

Kuhmilch (81 %) und Büffelmilch (15 %) machten den Großteil der weltweiten Milchproduktion im Jahr 2018 aus. Die restlichen 4 % entfallen auf Ziegen-, Schaf- und Kamelmilch. Die globale Milchproduktion wuchs um 1,6 % an und betrug somit im Jahr 2018 rund 838 Millionen Tonnen. In Indien, größter Milchproduzent rund um den Globus, stieg die Produktion um satte 3 % an. Wobei Indien keinen großen Einfluss auf den Handel am Weltmarkt hat, da die Milch und Milchprodukte aus Indien nur in minimalen Mengen weltweit gehandelt werden. Zum ersten Mal seit 4 Jahren konnte auch China einen Anstieg der Milchproduktion verzeichnen, dennoch bleibt China der weltweit größte Importeur an Milchprodukten.

Bis 2028 soll die weltweite Milchproduktion auf 981 Millionen Tonnen anwachsen; eine jährliche Steigerung von 1,2 % pro Jahr wird angenommen. Jedoch wird die steigende Milchproduktion im Vergleich zur letzten Dekade diesmal durch die größeren Kuhherden (ein Wachstum von etwa 1,2 % pro Jahr wird erwartet) und nicht durch die Milchleistung erfolgen. Vor allem in Ländern mit einer niedrigeren Milchleistung je Kuh werden die Herden stärker aufgestockt werden. Laut Prognosen der FAO wird die Hälfte des Milchproduktionszuwachses in den nächsten zehn Jahren von Indien und Pakistan abgedeckt werden. Zusätzlich werden Indien und Pakistan bereits im Jahr 2028 dreißig Prozent der globalen Milchproduktion abdecken. Die EU wird auch dann noch der zweitgrößte Milcherzeuger sein. Allerdings wird das Milchwachstum hier langsamer voranschreiten als im weltweiten Durchschnitt, da nur ein kleiner Teil der Produktion für den Export zur Verfügung steht und der heimische Gebrauch nur minimal ansteigen wird.

Bei den drei größten Exporteuren an Milchprodukten konnte die Produktion im Jahr 2018 einen Zuwachs erzielen. Das größte Produktionsplus erzielte dabei Neuseeland (3,2 %) gefolgt von der USA (1,1 %) und der EU (0,8 %). Dafür hauptverantwortlich ist die höhere Milchleistung je Kuh, in Neuseeland spielten aber auch die günstigen Gegebenheiten beim Grundfutter eine Rolle. Dadurch erhöhte sich auch die Verfügbarkeit an Milchprodukten für den Export.

Konsum

In Europa und Nordamerika wird der Pro-Kopf-Verbrauch in den nächsten Jahren an frischen Molkereiprodukten sogar rückläufig sein, jedoch der Konsum an Käse in diesen Regionen wird weiterhin bergauf gehen. In den letzten Jahren hat sich der Konsum in Europa und Nordamerika verändert und sich zum Milchfett hin gewandt z.B. mehr Verbrauch an Vollmilch und Obers. Diese Veränderung hängt auch mit Studien aus dem Bereich der Ernährungswissenschaft zusammen, die den Konsum an Milchfett wieder in ein besseres Licht rücken. Aber auch Umfragen ergaben, dass die heranwachsenden Konsumenten nun den natürlichen Geschmack und die weniger verarbeiteten oder veränderten Milchprodukte bevorzugen.

Weltweit jedoch geht die FAO davon aus, dass der Konsum von frischen Milchprodukten in der nächsten Dekade ansteigt. Besonders stark dürfte der Verbrauch in den Entwicklungsländern zulegen. Über die nächste Dekade hinweg wird somit der weltweite Pro-Kopf-Verbrauch um 1 % pro Jahr ansteigen.

Während einige Regionen in der Lage sind sich selbst mit Milchprodukten zu versorgen so sind z.B. Afrika, Südost Asien und der Mittlere Osten von steigenden Importen im Milchsektor abhängig. Vor allem der Import an Milchpulver wird in diesen Regionen zulegen, der Handel mit flüssiger Milch ist einfach zu teuer um den Bedarf zu decken.

Koppensteiner, 28.10.2019

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