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03.09.2025

Versorgungsbilanz 2024: Stabile Versorgung durch die österreichische Milchwirtschaft

Der heimische Markt ist weiterhin gut mit Milch und Milchprodukten versorgt, wobei der Selbstversorgungsgrad bei den einzelnen Produktgruppen stark variiert.

Heimische Milchproduktion wurde 2024 ausgeweitet
Laut Daten der Statistik Austria erzeugten die österreichischen Landwirte rund 4,06 Mio. t Rohmilch. Der Großteil – 99 % des Volumens – entfiel auf Kuhmilch. Die heimische Milchproduktion konnte im Vergleich zu 2023 um 38.500 t gesteigert werden (+1 %). Die Ausfuhren von Rohmilch verzeichneten hingegen einen Rückgang: Mit 201.331 t lagen sie etwa 90.000 t unter dem Exportniveau von 2023, was einem deutlichen Minus von 31 % entspricht. Für die Inlandsverwendung standen, unter Berücksichtigung der Ein- und Ausfuhren, insgesamt 3,86 Mio. t Milch zur Verfügung – das sind knapp 4 % mehr als im Vorjahr. 3,49 Mio. t Rohmilch gingen in die Verarbeitung.

Unterschiedliche Versorgungsgrade: 177 % bei Konsummilch, 64 % bei Butter
Die österreichische Milchwirtschaft sorgte auch im Jahr 2024 für eine kontinuierliche Versorgung mit Milchprodukten. Der Selbstversorgungsgrad variierte jedoch erheblich zwischen den einzelnen Produktgruppen, wie die Statistik Austria mitteilte. Bei Konsummilch konnten 177 % des inländischen Bedarfs aus heimischer Produktion gedeckt werden. Das ist ein Rückgang von 5 Prozentpunkten gegenüber 2023. Die Versorgung bei Obers und Rahm stieg auf 110 % (+2 Prozentpunkte). Bei anderen Milchprodukten bleibt Österreich weiterhin von Importen abhängig: Der inländische Bedarf an Butter konnte nur zu 64 % aus heimischer Produktion gedeckt werden. 2023 lag der Wert noch bei 67 %. Bei Käse (ohne Schmelzkäse) fiel der Selbstversorgungsgrad nach drei Jahren wieder unter die 100-Prozent-Marke. Die heimische Produktion deckte lediglich 94 % des Bedarfs (-6 Prozentpunkte).

  2023 2024  
Konsummilch 182 177
Obers & Rahm 108 110
Butter 67 64
Käse 100 94
Selbstversorgungsgrad in %
Quelle: Statistik Austria

Pro-Kopf-Verbrauch: Käse auf dem Vormarsch
Käse war im Jahr 2024 bei den Konsumenten besonders gefragt. Der heimische Käseverbrauch (ohne Schmelzkäse) stieg deutlich um 9 % auf insgesamt 258.000 t, während die heimische Produktion (inkl. Direktvermarktung) um 3 % auf knapp 243.000 t zunahm. Die Österreicherinnen und Österreicher konsumierten im Jahr 2024 rund 25,8 kg Käse – das waren 2,2 kg mehr als noch 2023. Bei Konsummilch gab es mit 42,7 kg einen geringeren Verbrauch (-0,6 kg). Der Pro-Kopf-Verbrauch von Obers und Rahm sank auf 7,6 kg gegenüber 2023 (-0,3 kg). Der Butterkonsum gab mit 5,2 kg ebenfalls geringfügig nach (-0,1 kg).

  2023 2024  
Konsummilch 43,3 42,7
Obers & Rahm 7,9 7,6
Butter 5,3 5,2
Käse 23,6 25,8

 Pro Kopf Verbrauch in kg
Quelle: Statistik Austria

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Fachlicher Kontakt
  • DI Regina Reiterer

    Marktinformation Milch u. Milchprodukte

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