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04.11.2026

Guter Start der Gansl-Saison

Preisbericht Geflügel Kalenderwoche 44

Die heimischen Weidegansbetriebe zeigen sich mit dem Vermarktungsstart zufrieden. Die Nachfrage nach Weidegänsen entwickelt sich nach Branchenangaben bisher erfreulich. Positiv wirken sich die weitgehend stabilen Vermarktungspreise aus. Gleichzeitig waren die Betriebe mit gestiegenen Produktionskosten konfrontiert: Hohe Kükenpreise und der aufgrund der Trockenheit geringe Grasaufwuchs auf den Weiden führten zu höheren Futterkosten.

Die heimischen Schlachtbetriebe meldeten im Vergleich zur Vorwoche eine uneinheitliche Preisentwicklung. Während grillfertige lose Hühner mit durchschnittlich 3,86 €/kg auf stabilem Niveau notierten, gaben die Preise für grillfertige Tassenware auf 3,53 €/kg nach (-42 Cent). Im Teilstückebereich standen die Preise ebenfalls unter Druck: Hühnerkeulen verbilligten sich um 62 Cent auf durchschnittlich 4,86 €/kg.

Abgabepreise
KW 44

in EUR/kg

Vorwoche

Vorjahres-
woche

grillfertig lose

3,86

0,00%

+6,93%

bratfertig auf Tasse

4,17

+3,47%

+2,21%

Hühnerfilet

9,51

0,00%

+5,20%

Detaillierter Überblick:

  • AMA Marktdaten Vergleich
  • Wöchentliche Geflügelpreise
  • Dashboard Geflügel

Weitere Notierungen:

  • Notierung Frankreich (Rungis)

Kontakt

Fachlicher Kontakt
  • DI Regina Reiterer

    Marktinformation Eier u. Geflügel

  • Telefon:

    +43 50 3151 4789

  • E-Mail:

    regina.reiterer@ama.gv.at

Aktuelle News

  • 23.10.2026
    Geflügelmarkt: Herbstliches Sortiment trifft auf steigende Abgabepreise

    Saisonales Geflügel rückt in den Fokus. Der Geflügelmarkt zeigte sich zuletzt überwiegend fest, mit deutlichen Preiszuwächsen bei ganzen Hühnern und Hühnerfilet.

  • 08.10.2026
    2026: EU importiert deutlich mehr Geflügelfleisch

    Die EU-Importe von Geflügelfleisch aus Drittländern nahmen im ersten Halbjahr 2026 deutlich zu. Besonders Brasilien weitete seine Lieferungen in die Union aus. Nach dem vorläufigen Importstopp im September, der aufgrund fehlender Nachweise zur Einhaltung der EU-Antibiotikavorgaben verhängt wurde, wird eine baldige Wiederaufnahme der brasilianischen Lieferungen erwartet.

  • 17.09.2026
    EU-Geflügelproduktion: Starkes Plus in Osteuropa, Rückgänge im Westen

    Die großen EU-Geflügelproduzenten entwickelten sich unterschiedlich: Während Polen und Spanien ihre Erzeugung deutlich ausbauten, verzeichneten Frankreich, Deutschland sowie weitere westeuropäische Staaten Rückgänge. Österreich lag mit einem moderaten Plus leicht unter dem EU-Schnitt.

  • 08.09.2026
    Jahresbericht Eier und Geflügel - Kalenderjahr 2025

    Österreich blieb 2025 weiterhin Nettoimporteur bei Geflügelfleisch und Schlachtnebenerzeugnissen. Wichtigstes Herkunftsland war Deutschland vor Ungarn und Polen. Die Verkaufspreise der Schlachtbetriebe für Hühnerfleisch lagen in allen Kategorien über der Vorjahreslinie.

Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

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