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07.09.2026

Selbstversorgungsgrad bei Geflügelfleisch legt weiter zu

77 % der Geflügelfleischnachfrage konnten 2025 durch heimische Mäster gedeckt werden. Der Selbstversorgungsgrad bei Putenfleisch sank wieder unter die 50-Prozent-Marke.

Der österreichische Geflügelfleischmarkt verzeichnete 2025 laut den aktuellen Versorgungsbilanzen der Statistik Austria erneut ein Produktionsplus. Die Bruttoeigenerzeugung, also die Menge der gemästeten Tiere, erreichte 169.883 t und übertraf das Niveau von 2024 mit einem Zuwachs von 3.100 t (+1,9 %). Die Inlandsschlachtungen stiegen auf 186.326 t und lagen mit einem Plus von 7.100 t (+0,6 %) knapp über dem Vorjahr.

Die Hühnerproduktion, einschließlich Masthühnern und Suppenhennen, erhöhte sich um 2.200 t und erreichte mit 147.119 t einen Anteil von 87 % an der gesamten Geflügelmast. Die Putenproduktion legte um 856 t zu und kam mit 21.313 t auf einen deutlich kleineren Anteil von knapp 13 %.

Geflügelfleisch: Stabiler Inlandsverbrauch

Nach einem kontinuierlichen Anstieg des Inlandsverbrauchs von Geflügelfleisch in den letzten fünf Jahren, blieb der Verbrauch im Jahr 2025 mit knapp 221.000 t Schlachtkörpergewicht auf dem Niveau des Vorjahres. Während der Verbrauch von Hühnerfleisch um 2 % zurückging, wurden bei Pute (+9 %), Entenfleisch (+4 %) und Gänsen (+7 %) Zuwächse gemeldet.

Für den menschlichen Verzehr wurden insgesamt 14,3 kg Geflügelfleisch verwendet – ein unveränderter Wert zum Vorjahr. Davon entfielen 11,1 kg auf Hühnerfleisch (-0,3 kg) und 2,8 kg auf Pute (+0,2 kg). Der Konsum von Enten- und Gänsefleisch blieb mit 0,2 kg bzw. 0,1 kg stabil

Geflügelmarkt: Höherer Selbstversorgungsgrad

Der Selbstversorgungsgrad bei Geflügel stieg 2025 um zwei Prozentpunkte auf 77 %. Die höchste Versorgung zeigte sich bei Hühnerfleisch mit 86 % (2024: 82 %). Die Inlandsnachfrage nach Putenfleisch konnte hingegen nur zu 49 % durch heimische Mäster gedeckt werden. Damit fiel die Versorgung erneut unter die 50-Prozent-Marke (2024: 51 %). Auch der Entenmarkt bleibt mit einem Selbstversorgungsgrad von 25 % weiterhin stark importabhängig. Beim Gänsefleisch gab der Wert nach dem Höchststand im Vorjahr auf 34 % nach (2024: 37 %).

Kontakt

Fachlicher Kontakt
  • DI Regina Reiterer

    Marktinformation Geflügel

  • Telefon:

    +43 50 3151 4789

  • E-Mail:

    regina.reiterer@ama.gv.at

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Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

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