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21.08.2026

Anstieg der Pariser Weizen- und Maisnotierungen

Die Weizennotierungen steigen aufgrund der Kampfhandlungen im Schwarzen Meer; eine schlechtere Ertragsprognose für US-Mais hebt die Maispreise

Weizen in Paris liegt aktuell bei 241,00 EUR/t (20.8.2026, Dezember-Kontrakt) und übersteigt damit deutlich die Vorwoche (232,25 EUR/t, 20.8.2026, Dezember-Kontrakt).

Die Weizennotierungen stehen angesichts der zunehmenden Kampfhandlungen im Schwarzmeerraum weiterhin unter erheblichem Einfluss geopolitischer Entwicklungen. In den vergangenen Tagen haben die gegenseitigen Angriffe Russlands und der Ukraine auf die Schifffahrt sowie auf Hafeninfrastrukturen beider Länder erneut zugenommen. Medienberichten zufolge ist der Getreideexport über das Schwarze Meer dadurch weitgehend zum Erliegen gekommen. Nach Angaben von Reuters sollen derzeit mehr als 97 % der Getreideexportkapazitäten Russlands und der Ukraine im Schwarzmeerraum außer Betrieb sein. Zudem wird über einen deutlichen Rückgang der Agrarexporte der Ukraine und Russlands seit 1.August 2026.

Die Maisnotierungen an den US-Börsen setzten ihre Aufwärtsbewegung fort. Als wesentlicher Impulsgeber gilt weiterhin die Pro Farmer Crop Tour im Mittleren Westen der USA. Auch am dritten Tag der Erhebung fielen die Ergebnisse der Feldbesichtigungen überwiegend enttäuschend aus. Für Illinois, den zweitwichtigsten Maisproduzenten der USA, wurde der Flächenertrag auf durchschnittlich 184,2 Bushel je Acre geschätzt. Damit liegt die Prognose um 7,7 % unter dem Vorjahreswert und um 7,5 % unter dem Dreijahresmittel. Auch für Iowa zeichnet sich ein vergleichbares Bild ab. Die endgültigen Ergebnisse für den wichtigen Maisproduzenten lagen zum Handelsschluss allerdings noch nicht vor. Die bislang veröffentlichten Ergebnisse der Crop Tour verstärken damit die Zweifel an den bisherigen Ertragserwartungen für die US-Maisernte und stützen die Notierungen an den Terminmärkten.

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Aktuelle News

  • 14.08.2026
    Maispreise in Paris im Plus

    Die Maisnotierungen in Paris legen durch internationale Entwicklungen und Wettersorgen zu.

  • 05.08.2026
    Trockenheit setzt Getreideernte stark zu

    Rund 20 % geringere Erntemenge

  • 20.07.2026
    2. Flächenauswertung der AMA-Mehrfachanträge 2026: Zuckerrübenfläche um 4000 Hektar zum Vorjahr verringert.

    Die zweite Flächenauswertung der AMA-Mehrfachanträge 2026 ergibt eine stärker reduzierte Zuckerrübenfläche; der Körnermaisanbau wurde hingegen weiter ausgedehnt.

  • 26.06.2026
    Hitzewelle führt zu Anstieg der Pariser Weizenpreise

    Die in weiten Teilen Europas auftretende Hitzewelle unterstützt die Pariser Notierungen von Weizen, Mais und Raps im Vergleich zur Vorwoche.

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Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

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