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21.10.2026

Masthühnerkükenfutter auf neuem Jahreshoch

Preisbericht Geflügel Kalenderwoche 42

Die Verkaufspreise für Masthühnerkükenfutter (Phase 2) stiegen im September 2026 auf 48,60 €/100 kg und erreichten damit den höchsten Stand des laufenden Jahres. Damit verteuerte sich das Futtermittel bereits den dritten Monat in Folge. Gegenüber August zogen die Futtermittelpreise um 69 Cent je 100 kg an, im Vorjahresvergleich um 89 Cent je 100 kg.

Die Geflügelschlachthöfe meldeten in allen Kategorien steigende Verkaufspreise. Besonders bei ganzen Hühnern auf Tasse konnten gegenüber der Vorwoche deutliche Preissteigerungen erzielt werden: Grillfertige Tassenware wurde zu 3,58 €/kg vermarktet (+26 Cent), bratfertige Tassenware zu 4,25 Euro je kg (+25 Cent). Auch im Teilstückebereich wurden Preisanstiege verzeichnet: Hühnerfilet notierte bei 9,55 € (+17 Cent). Die Preise für Keulen erreichten mit 5,32 €/kg den höchsten Wert im bisherigen Jahresverlauf (+14 Cent).

Abgabepreise
KW 42

in EUR/kg

Vorwoche

Vorjahres-
woche

grillfertig lose

3,84

+0,79%

+7,56%

bratfertig auf Tasse

4,25

+6,25%

+9,82%

Hühnerfilet

9,55

+1,81%

+5,52%

Detaillierter Überblick:

  • AMA Marktdaten Vergleich
  • Wöchentliche Geflügelpreise
  • Dashboard Geflügel

Weitere Notierungen:

  • Notierung Frankreich (Rungis)

Kontakt

Fachlicher Kontakt
  • DI Regina Reiterer

    Marktinformation Eier u. Geflügel

  • Telefon:

    +43 50 3151 4789

  • E-Mail:

    regina.reiterer@ama.gv.at

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    Saisonales Geflügel rückt in den Fokus. Der Geflügelmarkt zeigte sich zuletzt überwiegend fest, mit deutlichen Preiszuwächsen bei ganzen Hühnern und Hühnerfilet.

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    2026: EU importiert deutlich mehr Geflügelfleisch

    Die EU-Importe von Geflügelfleisch aus Drittländern nahmen im ersten Halbjahr 2026 deutlich zu. Besonders Brasilien weitete seine Lieferungen in die Union aus. Nach dem vorläufigen Importstopp im September, der aufgrund fehlender Nachweise zur Einhaltung der EU-Antibiotikavorgaben verhängt wurde, wird eine baldige Wiederaufnahme der brasilianischen Lieferungen erwartet.

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    Österreich blieb 2025 weiterhin Nettoimporteur bei Geflügelfleisch und Schlachtnebenerzeugnissen. Wichtigstes Herkunftsland war Deutschland vor Ungarn und Polen. Die Verkaufspreise der Schlachtbetriebe für Hühnerfleisch lagen in allen Kategorien über der Vorjahreslinie.

Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

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