Schulprogramm - Flankierende pädagogische Maßnahmen

Folgende Maßnahmen sind beihilfefähig:
 
Veranstaltung von Verkostungen in der Schule Exkursionen auf einen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieb
  



Flankierende pädagogische Maßnahmen können nur von zugelassenen Beihilfeempfängern beantragt werden (siehe Merkblätter und Formulare).
 
Ab 01. August des jeweiligen Schuljahres können Anträge auf Genehmigung von flankierenden pädagogischen Maßnahmen gestellt werden. Die Genehmigung erfolgt in der Reihenfolge des Einlangens der Anträge in der AMA bis zur Ausschöpfung des für jedes Schuljahr für diesbezügliche Maßnahmen zur Verfügung stehenden Finanzrahmens.

Genaue Details zur Abwicklung sind dem MERKBLATT – Flankierende pädagogische Maßnahmen und dem LEITFADEN zu entnehmen! (siehe Merkblätter und Formulare):
 
Begünstigte sind Kinder, die regelmäßig zugelassene oder verwaltete Einrichtungen aller Träger besuchen.

An begleitenden pädagogischen Maßnahmen dürfen auch Lehrkräfte und Begleitpersonen (z.B.: Eltern) beteiligt werden.
 
  • Beihilfefähige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind:


Es ist darauf zu achten, dass bei jeder Verkostung frisches Obst/Gemüse und/oder Konsummilch anzubieten ist.
 
  • Beihilfefähige landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse sind:
Butter Topfen Frischkäse Schnittkäse Sauermilch-käse Schmelzkäse Hart- und Weichkäse
 
Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse sowie die o.a. Verarbeitungserzeugnisse dürfen folgendermaßen vorzugsweise vor Ort verarbeitet werden:
 
  1. eingekocht bzw. durch Erhitzen haltbar gemacht, beispielsweise Kompott
  2. durch Einsäuerung oder Gärung haltbar gemacht, mit max. 10 g Salz pro 1 kg im Endprodukt, beispielsweise Gewürzgurken und Sauerkraut
  3. direkt gepresst oder püriert
  4. getrocknet, beispielsweise Trockenobst oder -gemüse
  5. zubereitet als Salat, auch mariniert mit Pflanzenöl und Speiseessig
  6. zubereitet als Aufstrich
  7. zubereitet als Suppe.
Den verarbeiteten Erzeugnissen dürfen weder Salz, sofern in der Verordnung nicht anders geregelt, Zucker, koffeinhältiger und koffeinfreier Kaffee oder Kaffeeauszug, Aromastoffe, ausgenommen natürlicher Aromastoffe, Fett, Süßungsmittel oder Geschmacksverstärker E620 bis E650 zugesetzt werden. In Erzeugnissen der unter (5) bis (7) darf Salz maximal im unbedingt erforderlichen Ausmaß, bei Käse im Ausmaß von maximal 1,8 % enthalten sein. Bei direkt gepressten Säften sind die Vorgaben der Richtlinie 2001/112/EG zu beachten.
 
Da Weichkäse mit Rotkulturen meist Salzgehalte über 2,0 % aufweisen und für Kinder einen zu intensiven Geschmack haben, dürfen diese Sorten nicht bei Verkostungen im Rahmen des EU-Schulprogramms angeboten werden.

Bei einer Verkostung und/oder einer Exkursion dürfen sowohl Obst und Gemüse also auch Milch und Milchprodukte gemeinsam angeboten werden. Es ist darauf zu achten, dass bei jeder Veranstaltung frisches Obst/Gemüse und/oder Konsummilch anzubieten ist.
 
Die Höhe der Beihilfe beträgt bei
Verkostung in der Schule:
  • Pauschalbeihilfe EUR 3 pro Teilnehmer wenn landwirtschaftliche Erzeugnisse angeboten werden
  • Pauschalbeihilfe EUR 4 pro Teilnehmer wenn landwirtschaftliche Erzeugnisse und landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse angeboten werden
  • Ab der 8. Schulstufe werden 100 % der Nettokosten eines/einer Ernährungsexperten/ gefördert
Exkursion auf einen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieb:
  • Pauschalbeihilfe EUR 5 pro Teilnehmer wenn landwirtschaftliche Erzeugnisse angeboten werden
  • Pauschalbeihilfe EUR 6 pro Teilnehmer wenn landwirtschaftliche Erzeugnisse und landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse angeboten werde
Poster „SCHULPROGRAMM der Europäischen Union“