• Zum Header springen
  • Zum Hauptinhalt springen
  • Zum Footer springen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
Fachliche Informationen
Marktinformationen
Formulare & Merkblätter
Sektor- und Projektmaßnahmen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
  • AMA Startseite
  • Marktinformationen
  • Getreide und Ölsaaten
  • Aktuelle Informationen
  • 2019
  • Erzeugerpreise für Bio-Getreide unter dem Vorjahr

2019

  • 2025
  • 2024
  • 2023
  • 2022
08.07.2019

Erzeugerpreise für Bio-Getreide unter dem Vorjahr

Die endgültig ausbezahlten Erzeugerpreise für biologisches Getreide des abgelaufenen Wirtschaftsjahres 2018/2019 liegen unter dem Vorjahresniveau.
Den größten Preiseinbruch unter den Bio-Getreidearten erlebte Bio-Mahlweizen (min. 11 % Protein) mit -59 EUR/t. Bio-Premiumweizen (min. 13 % Protein) konnte die Verluste begrenzen (-16 EUR/t) und liegt bei 401 EUR/t. Der Bio-Mahlroggenpreis erlebte ebenfalls eine Abwärtskorrektur zum Vorjahr mit einem Minus von 31 EUR/t. Diesen Abwärtskorrekturen steht eine Trendumkehr des Bio-Dinkelpreises gegenüber: Nach zwei Jahren der Preisrückgänge verzeichnet Bio-Dinkel 2018/2019 ein Plus von 10 EUR/t, liegt jedoch mit 283 EUR/t nur leicht über Bio-Mahlweizen und unter dem Niveau von Bio-Dinkel in 2016/2017 (366 EUR/t) und weit unter 2015/2016 (578 EUR/t).

Bio-Mais für Futterzwecke (-15 EUR/t) und Agrana-Bio-Mais (-25 EUR/t) verloren zum Vorjahr, Agrana-Bio-Mais kann jedoch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Prämie von 20 EUR/t zu Bio-Mahlweizen verzeichnen.

Bio-Speisesoja kann mit geringen Verlusten (-5,80 EUR/t) das hohe Niveau vom Vorjahr halten und liegt bei 665 EUR/t. Die gestiegenen Bio-Sojaflächen aus den vergangenen Jahren wurden vom heimischen Markt problemlos aufgenommen. Der Preis für Bio-Sonnenblume hält sich konstant zum Vorjahr mit 632 EUR/t.

Die biologisch bewirtschaftete Ackerfläche nahm um 29.641 ha zum Vorjahr zu und erreichte somit abermals einen neuen Bio-Ackerflächenrekord. Der Bio-Anteil an der Gesamtackerfläche steigt dadurch auf 20 %. Die hohen Bio-Zunahmen in den Vorjahren (+10.000 ha in 2018, +20.000 ha in 2017) wurden somit deutlich übertroffen, was mit der letzten Möglichkeit des Einstieges in die ÖPUL-Bio-Maßnahme zu vollem Prämienbezug und dem in den Vorjahren attraktiven Preisniveau erklärt werden kann.

Den höchsten Bio-Anteil hat 2019 die Ackerbohne mit 75 %, jedoch ist die absolute Bio-Fläche jener Kultur 2019 zurückgegangen und mit lediglich 4.580 ha auf einem bescheidenen Niveau. Den zweithöchsten Bio-Anteil hat das Menggetreide – eine Kulturgruppe aus Getreide- und Getreide-Leguminosengemenge, den dritthöchsten Dinkel mit 66%, wobei der Anteil bereits bei 87 % im Jahr 2017 lag. Die anderen Körnerleguminosen Sojabohne (35 %) und Körnererbse (37 %) weisen ebenfalls hohe Bio-Anteile auf. Bio- Sojabohne ist mit einer Fläche von 24.443 ha die zweitgrößte Druschfrucht auf den Bio-Äckern nach Bio-Weichweizen mit einer Fläche von 40.298 ha und einem Bio-Anteil von 16 % an der gesamten Weichweizenfläche. Raps ist mit lediglich 0,7 % Bio-Anteil die Kultur mit dem geringsten Bio-Anteil. Dies lässt sich mit dem intensiven Pflanzenschutz- und Düngebedarf dieser Kultur erklären.
 
  • Erzeugerpreise für Getreide und Ölsaaten
DI Herz, 08.07.2019

Aktuelle News

  • 30.10.2026
    Weizen und Mais verharren im Abwärtssog, Ölsaaten in Aufwärtsbewegung

    Die Preise für Weizen und Mais gehen weiterhin zurück und scheinen dem Abwärtstrend nicht mehr zu entkommen. Im Gegensatz dazu steigen die Preise für Ölsaaten wieder an. Raps erholt sich von einem längeren Abwärtstrend der letzten Wochen und notiert auf gewohntem Terrain

  • 09.09.2026
    Getreideerträge 2026 unter den Vorjahren

    Die diesjährige AMA-Sommerertragserhebung bestätigt niedrigere Hektarerträge.

  • 14.08.2026
    Maispreise in Paris im Plus

    Die Maisnotierungen in Paris legen durch internationale Entwicklungen und Wettersorgen zu.

  • 05.08.2026
    Trockenheit setzt Getreideernte stark zu

    Rund 20 % geringere Erntemenge

Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

Interessante Links

  • Auszahlungstermine
  • Über die AMA
  • AACS
  • Veröffentlichungen

Weitere Webseiten

  • eAMA - das Serviceportal
  • AMA - Karriereportal
  • Sektor- & Projektmaßnahmen
  • AMA - Marketing amainfo.at
Impressum Datenschutzerklärung Barrierefreiheitserklärung Sitemap