Schulprogramm - Information für Bildungseinrichtungen

Sehr geehrte Pädagoginnen und Pädagogen!

Das EU-Schulprogramm soll Kindern und Jugendlichen helfen, sich ausgewogen zu ernähren.

 


Was ist das EU-Schulprogramm?

Gefördert wird die Abgabe von landwirtschaftlichen Erzeugnissen (Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte) an Kinder und Jugendliche in anerkannten Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen sowie die Durchführung von flankierenden pädagogischen Maßnahmen.

Welche landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden gefördert?

Gefördert werden frisches, unverarbeitetes Obst und Gemüse sowie Trinkmilch, Naturjoghurt, Sauermilch und Buttermilch, die frei von Zusätzen sind.
Förderfähig sind auch Milchprodukte, unter anderem Kakaomilch, Fruchtmilch oder Fruchtjoghurt, die strengen Kriterien unterliegen, wie z.B.: moderater Zuckerzusatz, keine künstlichen Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen, kein zugesetztes Salz und Fett. Bei der Produktauswahl sollen regionale und saisonale Produkte bevorzugt werden!

 

*) Zitrusfrüchte dürfen nur im Zeitraum von November bis Februar geliefert werden!
°) auch Ringlotten, Mirabellen und alle Arten von Pflaumen

 

Wie kommen die Produkte in die Schule/den Kindergarten?

Der Lieferant bringt die bestellten frischen Produkte direkt in die Schule bzw. in den Kindergarten.

Wie wirkt sich die Förderung auf die Kinder aus?

Die Förderung der Europäischen Union verringert den Kaufpreis der Produkte. Diese Förderung wird in der Regel vom Lieferanten bei der AMA beantragt.

Wie kann man am Schulprogramm teilnehmen?

Die Schule/der Kindergarten bestellt z.B. die geförderten Produkte bei einem regionalen Obst- und Gemüselieferanten bzw. Schulmilchbauern, Molkerei oder Händler. Der von der AMA zugelassene Lieferant übernimmt somit die komplette organisatorische Förderungsabwicklung.

 

Was sind flankierende pädagogische Maßnahmen?

Es werden Veranstaltungen von Verkostungen in der Einrichtung und Exkursionen auf einen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieb gefördert. Dadurch sollen die Kenntnisse von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sowie das Wissen über landwirtschaftliche Produktion gesteigert werden.

Bei diesen Veranstaltungen können Pädagoginnen und Pädagogen, sowie eventuelle Begleitpersonen miteinbezogen werden.

Bestimmungen im Zusammenhang mit Bildungseinrichtungen:

  • Produkte im Rahmen des Schulprogramms dürfen nicht verkocht werden.
  • Horte dürfen am Schulprogramm nicht teilnehmen.
  • Beihilfefähige Produkte dürfen nur von Kindern und Jugendlichen konsumiert werden.
  • Beihilfefähige Menge: ¼ Liter bzw. 250 g Milch oder Milcherzeugnisse und 1 Portion Obst/Gemüse pro Kind und Tag (ca. 250 g).
  • Um sicherzustellen, dass die Produkte ordnungsgemäß verwendet werden, führt die AMA beim Lieferanten und auch in Bildungseinrichtungen (stichproben- oder risikobasiert) Vor-Ort-Kontrollen durch.

Kontakt zu Lieferanten:

Die Agrarmarkt Austria ist bemüht, Kontakte zwischen Bildungseinrichtungen und Lieferanten herzustellen!
Hier finden Sie eine Liste mit zugelassenen Lieferanten, welche auch die gesamte Abwicklung übernehmen.

Milch-Aktion-Informationsblatt:

PDF öffnen

Poster „SCHULPROGRAMM der Europäischen Union“