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13.12.2018

eucolait: weltweite Konsumation von Milchprodukten

Vor kurzen hat die European Association of Dairy Trade (eucolait) einen Bericht über den globalen Verbrauch an Milch und Milchprodukten für 2017 herausgegeben. Dieser Bericht gibt nicht nur Aufschluss über das Konsumverhalten und die Konsumveränderungen rund um den Globus in den letzten drei Jahren, sondern gibt auch einen kleinen Ausblick bis 2022. Wobei bei diesem Kurzbericht ein besonderes Augenmerk auf die Daten und Fakten in Europa gerichtet wird.

Vor kurzen hat die European Association of Dairy Trade (eucolait) einen Bericht über den globalen Verbrauch an Milch und Milchprodukten für 2017 herausgegeben. Dieser Bericht gibt nicht nur Aufschluss über das Konsumverhalten und die Konsumveränderungen rund um den Globus in den letzten drei Jahren, sondern gibt auch einen kleinen Ausblick bis 2022. Wobei bei diesem Kurzbericht ein besonderes Augenmerk auf die Daten und Fakten in Europa gerichtet wird.

Der weltweite Verbrauch an Milchprodukten wird um etwa 2 % pro Jahr über die nächste Dekade hinweg ansteigen. Genauso wird der weltweite Milchmarkt wachsen. Ausschlaggebend dafür ist das Wachstum der Weltbevölkerung (hauptsächlich in Asien und Afrika) und der steigende Pro-Kopf-Verbrauch.

Das größte Konsumwachstum an Milchprodukten wird in folgenden Regionen angenommen: Asien - vor allem im Südosten des Kontinents, im Mittleren Osten und in Afrika. Wohingegen der Verbrauch an Milchprodukten im Westen Europas, Nordamerika und Ozeanien nur geringfügig steigen wird.

Eine Sonderstellung nimmt dabei Indien ein. In Indien ist zu beobachten, dass der Pro-Kopf-Verbrauch bereits in den letzten Jahren rasant angestiegen ist und auch weiterhin stark ansteigen wird. Indien hat sich außerdem zum größten milcherzeugenden Land entwickelt.

Neben der Erhältlichkeit und Erschwinglichkeit von Milchprodukten sind noch viele weitere Faktoren für die Entwicklung des Konsumverhalten verantwortlich. Wobei vor allem Trends eine tragende Rolle spielen. Dazu zählen unter anderem laktosefrei, GMO-frei, Bio-Produkte, aber auch die Ernährungsstile leisten ihren Beitrag dazu, wie z.B. vegane Ernährung.

Ganz anders verhält es sich hingegen in den armen Ländern der Welt, wo der Löwenanteil an Milchprodukten die Trinkmilch ist. Sie wird sehr häufig unbehandelt konsumiert. Während ansonsten im Rest der Welt die Trinkmilch einen geringen Anteil am gesamten Verbrauch aufweist und dieser Anteil sogar stetig kleiner wird.

In der EU und in anderen vergleichbaren Ländern wird ein Teil der Milchprodukte über den Einzelhandel vertrieben. Der Rest geht an die Gastronomie, die Lebensmittelindustrie und an die Tierfuttermittelerzeugung.

Konsum von Milch und Milchprodukten in Europa

Frankreich und Deutschland sind Europas größte Milchproduzenten. Eine geringe Steigerung der Bevölkerung aber dafür einen hohen Anteil an älteren Bewohnern sind charakteristisch für diese zwei Länder. Auch in den anderen westlichen Ländern Europas spiegelt sich dieses Bild wider. Die Märkte im westlichen Europa sind gesättigt und es existiert bereits ein hohes Level am Konsum von Milchprodukten. Dabei führt Finnland den Pro-Kopf-Verbrauch an Trinkmilch mit 129,9 kg, gefolgt von Irland mit 112,2 kg, an. Generell wird davon ausgegangen, dass der Konsum von Milch im Westen Europas bis 2022 niedriger wird. Ausnahmen bilden hierbei Großbritannien und Irland. Um den Verzehr von Milch und Milchprodukten, vor allem aber an Milch bzw. Trinkmilch, auf diesem Level, mit eventuell geringfügigen Wachstumsraten, halten zu können, werden so genannte „Specials“ immer wichtiger. Dazu zählen wie eingangs bereits erwähnt, die GMO-freien Produkte oder die regionale Herkunft etc. Aber auch die Funktionalität dieser Produkte gewinnt an Bedeutung, ob diese Funktionalität speziell für den Sportbereich ausgerichtet ist oder ob sich diese auf altersgerechte Ernährung bezieht ist dabei bedeutungslos. Hauptsache der Mehrwert ist für den Konsumenten ersichtlich. Eine weitere Rolle spielt die Verpackung und die Portionsgröße, sowie der Trend „on-the-go“. Ganz anders verhält es sich im Osten Europas. Hier steigt der Milchkonsum. Die Polen konsumieren auf Grund der Anzahl an Einwohnern mengenmäßig die meiste Milch, liegen aber mit dem Pro-Kopf-Verbrauch relativ niedrig (46,6 kg). Estland hat mit 93,9 kg den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch im Osten von Europa.

Ein weiterer Bereich, der bei diesem Report beleuchtet wurde, ist der Butterkonsum. Der Butterkonsum und der Konsum an streichfähigen Fetten hat sich von 2015 auf 2017 gesteigert und wird bis 2022 noch weiter nach oben klettern. An der Spitze des Butterkonsums steht Irland mit 12,2 kg Pro-Kopf. Frankreich liegt mit 11 kg Pro-Kopf an zweiter Stelle. Ein Nordsüdgefälle ist besonders im Bereich des Butterkonsums schön zu beobachten. In Spanien und Italien beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch nur 2,3 kg. In der industriellen Lebensmittelherstellung spielt Butter eine große Rolle, wird aber in diesem Bericht nicht berücksichtigt.

Beim Käsekonsum kann die gleiche Aussage getroffen werden. In ganz Europa wird der Käsekonsum (die Daten inkludieren dabei nicht Frischkäse und Topfen) bis 2022 weiterhin leicht ansteigen. Spitzenreiter sind dabei Frankreich und Italien mit 27 kg bzw. 24 kg Pro-Kopf-Verbrauch. Irland hingegen erreicht nicht einmal die 10 kg Grenze beim Pro-Kopf-Verbrauch. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Käse wäre vor allem in Deutschland, Finnland, Schweden und Frankreich noch erheblich höher, wenn der Konsum an Frischkäse und Topfen inkludiert wäre.
 

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