Ausgleichszulage (AZ) - Zahlungen für naturbedingte Nachteile in Berggebieten und Zahlungen in anderen Gebieten mit Benachteiligungen

Sonderrichtlinie Ausgleichszulage 


Die Sonderrichtlinie des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) zur Gewährung von Zahlungen für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete (Ausgleichszulage) wurde am 15.1.2015 von der Europäischen Kommission genehmigt. Sie ist Teil des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020. Die Zahlungen aus diesem Programm werden jeweils etwa zur Hälfte aus Mitteln von Bund und Ländern sowie dem Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER kofinanziert.


Zahlungen der Ausgleichszulage (AZ) werden jährlich gewährt und decken zumindest einen Teil der zusätzlichen Kosten und Einkommensverluste, die den Landwirten bei der Bewirtschaftung benachteiligter Flächen entstehen.

Die Zahlungen sollen so helfen, die landwirtschaftliche Nutzung im Benachteiligten Gebiet aufrecht zu erhalten. Dadurch wird
 
  • in benachteiligten Regionen ein positiver Beitrag geleistet, um die Besiedelung, funktionsfähige Gemeinschaften und das ländliche Kulturerbe zu erhalten.
  • die Grundlage für Erholung und Tourismus gesichert.
  • die nachhaltige Pflege der Kulturlandschaft durch die Landwirte weitergeführt, die oftmals Erosion, Verwaldung oder einen Verlust der Artenvielfalt verhindert.

Hier finden Sie die Sonderrichtlinie Ausgleichszulage.

Weitere Informationen zu Berggebieten und Benachteiligten Gebieten finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.