• Zum Header springen
  • Zum Hauptinhalt springen
  • Zum Footer springen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
Fachliche Informationen
Marktinformationen
Formulare & Merkblätter
Sektor- und Projektmaßnahmen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
  • AMA Startseite
  • Marktinformationen
  • Milch und Milchprodukte
  • Aktuelle Informationen
  • 2022
  • Nachfrage nach Bioprodukten bleibt im Jahr 2021 ungebrochen

2022

  • 2025
  • 2024
  • 2023
  • 2022
30.05.2022

Nachfrage nach Bioprodukten bleibt im Jahr 2021 ungebrochen

Die letzten zwei Jahre verlangten uns allen viel ab. Lockdowns zählten im Jahr 2021 längst zu unserem Alltag und waren nichts Außergewöhnliches mehr. Anhaltend stark blieb jedoch der Trend zu regionalen Produkten sowie zu Bioprodukten. Die heimischen Molkereien und Sennereien übernahmen im Jahr 2021 um 2 % oder 12,2 Mio. kg mehr Biomilch als im Jahr davor.

Österreichische Biomilchproduktion im Detail

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 147,7 Mio. kg Bio-Trinkmilch hergestellt. Dies bedeutet ein minimales Minus von 0,6 % gegenüber der Bio-Trinkmilchproduktion aus dem Jahr 2020. Der größte Anteil entfiel auch im Jahr 2021 auf Bio-Trinkmilch ESL mit einem Fettgehalt von 3,5 % und darüber; ESL bedeutet extended shelf life und wird auf den Packungen mit länger frisch gekennzeichnet. Von dieser Sorte wurden 69,6 Mio. kg erzeugt, das bedeutet einen Produktionsanstieg von 5,7 % oder 3,8 Mio. kg gegenüber dem Jahr 2020. Bei pasteurisierter Bio-Trinkmilch (Frischmilch) mit einem Fettgehalt von 3,5 % und darüber schrumpfte die Produktion von 25,6 Mio. kg auf 21,2 Mio. kg. Der allgemeine Trend weg von der Frischmilchproduktion hin zur ESL-Milchproduktion setzt sich unaufhörlich weiter fort.

In der Kategorie Obers & Rahm (BIO) ist der gleiche Trend, also hin zu ESL, zu beobachten. Insgesamt wurden 8,4 Mio. kg an Bio-Süßrahm und Bio-Sauerrahm erzeugt. Bei Bio-Süßrahm pasteurisiert mit über 29 % Fettgehalt ist ein starker Produktionsrückgang (- 29,0 %) festzustellen. Wohingegen Bio-Süßrahm ESL mit über 29 % Fettgehalt einen starken Produktionszuwachs (+ 42,5 %) verzeichnete.

Auch die Sparte Joghurt und gesäuerte Produkte, welche aus Biomilch hergestellt wurden, verzeichneten einen Produktionsanstieg (+ 4,0 %) gegenüber dem Jahr 2020 und beliefen sich somit im Jahr 2021 auf 35,8 Mio. kg. Besonderer Beliebtheit erfreute sich einmal mehr das Produkt Kefir. Der Produktionszuwachs betrug 10,4 % und der Gesamtumfang der Produktion von Kefir belief sich im Vorjahr auf 4,5 Mio. kg.

Die Herstellung von Bio-Käse lag mit 2,8 Mio. kg oder 10,1 % über der erzeugten Menge aus dem Jahr 2020. 2021 wurden demzufolge 30,8 Mio. kg an Bio-Käse erzeugt. Ein besonders starker Produktionsanstieg wurde bei Bio-Rohmilch-Bergkäse festgestellt. Hier betrug der Zuwachs 1,2 Mio. kg oder 44,3 %.

Summa summarum werden heimische Biomilchprodukte von den Konsumenten sehr geschätzt, was die steigenden Produktionszahlen belegen.

Bioproduktion in kg
  2020 2021
Anlieferung 600.719.766 612.965.445
Butter 4.164.587 4.267.863
Käse 28.011.695 30.840.100
Topfen 3.824.701 3.474.304
Trinkmilch 148.563.278 147.683.698
Obers & Rahm 7.524.500 8.356.887
Joghurt & gesäuerte Produkte 34.416.549 35.801.328
andere Milchprodukte 3.042.945 3.802.590
Quelle: AMA

Des Weiteren steigt der Anteil der Ausgaben für Bioprodukte lt. Roll-AMA weiter an. So kletterte beispielsweise bei Bio-Frisch- und Bio-ESL-Milch der wertmäßige Anteil der Einkäufe im ersten Quartal 2022 auf 30,8 %. Im ersten Quartal 2021 lag der Anteil bei 29,8 %.

Koppensteiner, 30.05.2022 

Aktuelle News

  • 27.07.2026
    Aktuelle Informationen zum Erzeugermilchpreis und Milchanlieferung

    Juni 2026: Erzeugermilchpreis rückläufig, Milchanlieferung geht saisonbedingt zurück

  • 01.07.2026
    Robuste Versorgung: EU-Milchmarkt zeigt klare Überschüsse

    Die EU-27 hat ihre Milchproduktion im Jahr 2025 weiter gesteigert. Trotz sinkender Kuhzahlen konnte die Milchleistung erhöht werden. Die EU bleibt bei Milchprodukten deutlich selbstversorgt, insbesondere bei Milchpulver.

  • 02.06.2026
    Angesäuerte und süße Milchmischprodukte der österreichischen Molkereien bleiben auch 2025 Topseller im Export

    Laut der jährlichen Erhebung der Agrarmarkt Austria zählten im Vorjahr Käse und Topfen, neben den angesäuerten und süßen Milchmischprodukten, zu den gefragtesten heimischen Molkereiprodukten im Ausland und erreichten Rang zwei.

  • 24.04.2026
    Welche Entwicklungen gab es nach dem Ende der Milchquotenregelung in Europa im Milchsektor?

    Die aktuelle Studie der Agrarmarkt Austria, der BLE und FranceAgriMer zeigt, wie sich die nationalen Milchmärkte seit 2015 entwickelt haben – mit klaren Parallelen, aber auch deutlichen Unterschieden.

Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

Interessante Links

  • Auszahlungstermine
  • Über die AMA
  • AACS
  • Veröffentlichungen

Weitere Webseiten

  • eAMA - das Serviceportal
  • AMA - Karriereportal
  • Sektor- & Projektmaßnahmen
  • AMA - Marketing amainfo.at
Impressum Datenschutzerklärung Barrierefreiheitserklärung Sitemap